Dokumentation · Richtlinien-Anhang
Netzwerk und Freigaben
Jede Einstellung des Pakets „Netzwerk und Freigaben“ mit Wirkung, Wert und Empfehlungsquellen.
seit 0.9.8.11
Zweck
Diese Seite nennt jede Einstellung des Pakets „Netzwerk und Freigaben“: was sie bewirkt, welchen Wert Setup Foundry setzt und wer sie empfiehlt. Sie wird aus dem Katalog erzeugt und nicht von Hand geändert.
45 Einstellungen, davon 23 mit spürbarer Nebenwirkung.
Hinweise
Ausgehende Verbindungen im privaten Netzwerk standardmäßig zulassen
Lässt im privaten Netzwerkprofil ausgehende Verbindungen standardmäßig zu.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PrivateProfile\DefaultOutboundAction = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = Standardaktion 'Zulassen' für ausgehenden Verkehr; 1 würde 'Blockieren' bedeuten.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Privat: Ausgehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Azure Policy-Gastkonfigurationsbaseline für Windows
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Ausgehende Verbindungen im öffentlichen Netzwerk standardmäßig zulassen
Lässt im öffentlichen Netzwerkprofil ausgehende Verbindungen standardmäßig zu.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PublicProfile\DefaultOutboundAction = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = Standardaktion 'Zulassen' für ausgehenden Verkehr; 1 würde 'Blockieren' bedeuten.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Öffentlich: Ausgehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Windows-Sicherheitsbaseline – Windows-Firewall: Öffentlich: Ausgehende Verbindungen
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Eingehende Verbindungen im privaten Netzwerk standardmäßig blockieren
Blockiert im privaten Netzwerkprofil eingehende Verbindungen, für die keine Firewall-Regel existiert.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PrivateProfile\DefaultInboundAction = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Standardaktion 'Blockieren' für eingehenden Verkehr; 0 würde 'Zulassen' bedeuten.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Privat: Eingehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Firewall-Konfigurationsdienstanbieter – DefaultInboundAction für das private Profil
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Eingehende Verbindungen im öffentlichen Netzwerk standardmäßig blockieren
Blockiert im öffentlichen Netzwerkprofil eingehende Verbindungen, für die keine Firewall-Regel existiert.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PublicProfile\DefaultInboundAction = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Standardaktion 'Blockieren' für eingehenden Verkehr; 0 würde 'Zulassen' bedeuten.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Öffentlich: Eingehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Windows-Sicherheitsbaseline – Windows-Firewall: Öffentlich: Eingehende Verbindungen
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Entfernte Mailslot-Kommunikation abschalten
Deaktiviert entfernte Mailslot-Kommunikation des SMB-Clients über den Mehrfach-UNC-Provider (MUP).
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\NetworkProvider\EnableMailslots = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = entfernte Mailslots über MUP deaktiviert (Standard); 1 = zugelassen.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Aktivieren von Remote-Mailslots
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LanmanWorkstation
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Firewall für das private Netzwerkprofil einschalten
Schaltet die Windows-Firewall für das private Netzwerkprofil ein.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PrivateProfile\EnableFirewall = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Firewall für dieses Profil aktiviert; 0 = Firewall deaktiviert.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Privat: Firewallstatus
- Quelle: Microsoft Learn: Windows-Sicherheitsbaseline – Windows-Firewall: Privat: Firewallstatus
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline · Microsoft Learn
Firewall für das öffentliche Netzwerkprofil einschalten
Schaltet die Windows-Firewall für das öffentliche Netzwerkprofil ein.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PublicProfile\EnableFirewall = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Firewall für dieses Profil aktiviert; 0 = Firewall deaktiviert.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Aktivieren der Windows-Firewall für öffentliche Netzwerke
- Quelle: Microsoft Learn: Aktivieren der Windows-Firewall für öffentliche Netzwerke
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline · Microsoft Learn
Gefälschte NetBIOS-Namensfreigabe-Anfragen ignorieren
Ignoriert Anfragen, den eigenen NetBIOS-Namen freizugeben, außer sie kommen vom WINS-Server.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Netbt\Parameters\NoNameReleaseOnDemand = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Name-Release-Anfragen werden ignoriert, außer vom WINS-Server (Schutz aktiv, Baseline-Wert); 0 = jede Anfrage wird befolgt (Windows-Altdefault, angreifbar).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: MSS: (NoNameReleaseOnDemand) Zulassen, dass der Computer NetBIOS-Namensfreigabeanforderungen ignoriert, außer von WINS-Servern
- Quelle: Microsoft Learn: Windows-Sicherheitsbaseline für Windows Server 2025
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Geschütztes Anmeldeinformationen-Token bei Remotedesktop-Zielen erlauben
Erlaubt Remote-Zielrechnern, Anmeldedaten nur als geschütztes, nicht exportierbares Token entgegenzunehmen.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\CredentialsDelegation\AllowProtectedCreds = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = aktiviert (Host unterstützt Restricted Admin/Remote Credential Guard); 0/nicht konfiguriert = nicht unterstützt, Client muss stets volle Anmeldedaten weitergeben
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Remotehost ermöglicht die Delegierung nicht exportierbarer Anmeldeinformationen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – CredentialsDelegation
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Hohe Verschlüsselungsstufe für Remotedesktop-Verbindungen erzwingen
Erzwingt beim Remotedesktop die höchste native RDP-Verschlüsselungsstufe (128 Bit) in beide Richtungen.
Nebenwirkung: Nur sehr alte Remotedesktop-Clients könnten sich dann nicht mehr verbinden; alle aktuellen Windows-Versionen sind unbetroffen.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\MinEncryptionLevel = 3 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: vermutlich 3 = 'High' (128-Bit-Verschlüsselung in beide Richtungen, Standardwert); die genaue Zahl-zu-Stufe-Zuordnung ist auf der geprüften Learn-Seite nicht als nummerierte Tabelle angegeben, nur die Stufennamen selbst
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Verschlüsselungsstufe der Clientverbindung festlegen
- Quelle: Microsoft Learn: RemoteDesktopServices-Richtlinien-CSP – ClientConnectionEncryptionLevel
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
ICMP-Umleitungen ignorieren
Verhindert, dass ICMP-Umleitungsnachrichten aus dem Netz die Routing-Tabelle dieses Rechners verändern.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\EnableICMPRedirect = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = ICMP-Redirects werden ignoriert, dürfen Routen nicht überschreiben (Baseline, sicher); 1 = ICMP-Redirects dürfen Routen überschreiben (Windows-Altdefault).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: MSS: (EnableICMPRedirect) ICMP-Umleitungen zum Überschreiben von OSPF-generierten Routen zulassen
- Quelle: Microsoft Learn: Referenz zur Gastkonfigurationsbaseline für Windows Server 2025
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
IP-Quellenrouting vollständig blockieren
Blockiert IPv4-Pakete mit vorgegebener Route vollständig, um Spoofing-Angriffe per Quellenrouting zu verhindern.
Nebenwirkung: Praktisch keine, da Quellenrouting im normalen Internet-/Heimnetzbetrieb nicht genutzt wird; nur sehr spezielle Netzwerk-Diagnosetools könnten betroffen sein.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\DisableIPSourceRouting = 2 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = kein Schutz (Quellrouten werden weitergeleitet); 1 = mittlerer Schutz (Quellrouten werden verworfen, wenn IP-Forwarding aktiv ist); 2 = höchster Schutz, Baseline-Wert (alle quellgerouteten Pakete werden verworfen).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: MSS: (DisableIPSourceRouting) IP-Quellrouting-Schutzebene (schützt vor Paketspoofing)
- Quelle: Microsoft Learn: Referenz zur Azure-Policy-Gastkonfigurationsbaseline für Windows
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
IPv6-Pakete mit Quellenrouting vollständig blockieren
Blockiert IPv6-Pakete mit vorgegebener Route vollständig, um Spoofing-Angriffe per Quellenrouting zu verhindern.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\DisableIPSourceRouting = 2 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = kein Schutz (Quellrouten werden weitergeleitet); 1 = mittlerer Schutz (Quellrouten werden verworfen, wenn IP-Forwarding aktiv ist); 2 = höchster Schutz, Baseline-Wert (alle quellgerouteten Pakete werden verworfen).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: MSS: (DisableIPSourceRouting IPv6) IP-Quellrouting-Schutzebene (schützt vor Paketspoofing)
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – MSSLegacy – IPv6SourceRoutingProtectionLevel
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
LLMNR-Namensauflösung im Netzwerk abschalten
Schaltet die lokale Mehrfachversand-Namensauflösung LLMNR im Netzwerk ab.
Nebenwirkung: Geräte ohne DNS-Eintrag im selben Netzsegment lassen sich nicht mehr per Namen erreichen; bei normaler Internetnutzung merkt der Nutzer nichts.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\DNSClient\EnableMulticast = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = LLMNR auf allen Netzwerkadaptern deaktiviert (Richtlinie aktiv); 1 oder nicht gesetzt = LLMNR bleibt eingeschaltet
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Multicastnamensauflösung deaktivieren
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – ADMX_DnsClient, Turn_Off_Multicast
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Lokale IPsec-Regeln im öffentlichen Netzwerk ignorieren
Verhindert im öffentlichen Profil, dass lokal auf dem Gerät gesetzte IPsec-Regeln zusätzlich zu den zentral vorgegebenen gelten.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PublicProfile\AllowLocalIPsecPolicyMerge = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = lokale IPsec-Regeln werden ignoriert, nur die per Richtlinie vorgegebenen IPsec-Regeln gelten; 1 würde eine Zusammenführung erlauben.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Lokale Verbindungssicherheitsregeln anwenden
- Quelle: Microsoft Learn: Firewall-Konfigurationsdienstanbieter – PublicProfile/AllowLocalIpsecPolicyMerge
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Maximale SMB-Version des Clients auf SMB 3.1.1 festlegen
Begrenzt den SMB-Client auf höchstens die Protokollversion SMB 3.1.1 (Dialekt-Kennzahl 785).
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanWorkstation\MaxSmb2Dialect = 785 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 785 = SMB 3.1.1 (aktuell höchste verfügbare SMB-Version, zugleich Windows-Standardwert für dieses Maximum).
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Maximale Version von SMB vorgeben
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LanmanWorkstation
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Netzwerkfreigaben nicht automatisch als vertrauenswuerdiges Intranet einstufen
Verhindert, dass Netzwerkfreigaben (UNC-Pfade) automatisch als vertrauenswürdiges Intranet gelten.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\ZoneMap\UNCAsIntranet = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = deaktiviert (UNC-Netzwerkpfade werden nicht automatisch der Intranet-Zone zugerechnet)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Intranetsites: Alle Netzwerkpfade (UNCs) einbeziehen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – InternetExplorer – IncludeAllNetworkPaths
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Nur abgesicherte Gegenstellen bei Remotedesktop und PowerShell-Remoting akzeptieren
Verlangt für CredSSP-Verbindungen (z. B. Remotedesktop), dass nur gegen die 2018 bekannt gewordene Verschlüsselungs-Lücke abgesicherte Gegenstellen akzeptiert werden.
Nebenwirkung: Verbindungen zu sehr alten, ungepatchten Rechnern werden verweigert, bis dort ebenfalls das Update installiert ist - in der Praxis 2026 kaum noch relevant.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System\CredSSP\Parameters\AllowEncryptionOracle = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = Force Updated Clients: nur abgesicherte Gegenstellen werden akzeptiert (sicherste Einstellung, Baseline-Wert); 1 = Mitigated: das eigene System ist abgesichert, akzeptiert aber auch noch nicht gepatchte Gegenstellen; 2 = Vulnerable: alte, unsichere Kompatibilität ohne Schutz gegen die Lücke.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Encryption Oracle-Abwehr
- Quelle: Microsoft Learn: ADMX_CredSsp Policy CSP
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Nur authentifizierte RPC-Verbindungen zulassen
Lässt nur authentifizierte RPC-Clients mit dem Rechner sprechen, mit Ausnahmen für explizit dafür freigegebene Schnittstellen.
Nebenwirkung: In der Regel keine, sofern alle genutzten RPC-Dienste mit Authentifizierung arbeiten; bei falscher Anwendung kann laut Microsoft die Gruppenrichtlinienverarbeitung oder andere RPC-Dienste gestört werden.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\Rpc\RestrictRemoteClients = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = None (jeder RPC-Client darf sich verbinden); 1 = Authenticated (nur authentifizierte Clients, mit Ausnahmen für Schnittstellen, die das ausdrücklich verlangen); 2 = Authenticated without exceptions (nur authentifizierte Clients, keine Ausnahmen)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Nicht authentifizierte RPC-Clients einschränken
- Quelle: Microsoft Learn: RPC-Schnittstelleneinschränkung
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMB-Bremse gegen Anmelde-Angriffe (Brute-Force) aktivieren
Aktiviert die Bremse gegen SMB-Brute-Force-Anmeldeversuche auf dem Server.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanServer\EnableAuthRateLimiter = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 (Standard) = aktiviert; 0 = deaktiviert (kein Bremsschutz gegen wiederholte Fehlanmeldungen)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Aktivieren der Authentifizierungsratenbegrenzung
- Quelle: Microsoft Learn: LanmanServer-Richtlinien-CSP – EnableAuthRateLimiter
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMB-Server-Maximalversion auf 3.1.1 festlegen
Begrenzt den SMB-Server auf höchstens das SMB-Protokoll 3.1.1.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanServer\MaxSmb2Dialect = 785 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 785 = SMB 3.1.1 (zugleich Werksstandard für das Maximum); weitere mögliche Werte: 514 = SMB 2.0.2, 528 = SMB 2.1.0, 768 = SMB 3.0.0, 770 = SMB 3.0.2
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Geben Sie die maximale Version von SMB an.
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LanmanServer – MaxSmb2Dialect
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMB-Verschlüsselung nicht pauschal für jede Verbindung erzwingen
Erzwingt nicht pauschal Verschlüsselung für jede SMB-Verbindung - Verschlüsselung bleibt server-/freigabeabhängig.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanWorkstation\RequireEncryption = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = SMB-Client erzwingt keine generelle Verschlüsselung (Standard); 1 = Client verlangt bei jeder Verbindung Verschlüsselung vom Server.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Vorschreiben der Verschlüsselung
- Quelle: Microsoft Learn: Konfigurieren des SMB-Clients für eine zwingend erforderliche Verschlüsselung in Windows
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMB: veraltete Remote-Mailslots abschalten
Schaltet entfernte Mailslots (alter Computer-Browser-Dienst) auf dem SMB-Server ab.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\Bowser\EnableMailslots = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = Disabled/Standard (Remote Mailslots abgeschaltet); 1 = Enabled (Remote Mailslots aktiv, Computer-Browser-Dienst funktioniert wie früher)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Aktivieren von Remote-Mailslots
- Quelle: Microsoft Learn: LanmanServer-Richtlinien-CSP – EnableMailslots
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Unsichere SMB-Gastanmeldungen als Client verbieten
Verbietet dem SMB-Client, sich mit unsicheren (unauthentifizierten) Gastanmeldungen bei Netzwerkfreigaben zu verbinden.
Nebenwirkung: Zugriff auf ältere, günstige NAS-Geräte, die ausschließlich Gastzugriff anbieten, schlägt fehl und muss durch echte Zugangsdaten ersetzt werden.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanWorkstation\AllowInsecureGuestAuth = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = deaktiviert (unsichere Gastanmeldungen werden vom SMB-Client abgelehnt); 1 = aktiviert (erlaubt).
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Unsichere Gastanmeldungen aktivieren
- Quelle: Microsoft Learn: Aktivieren von unsicheren Gastanmeldungen in SMB2 und SMB3
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Verschlüsselte RPC-Kommunikation für Remotedesktop erzwingen
Verlangt vom Remotedesktop-Dienst, RPC-Verwaltungsverkehr nur noch verschlüsselt zu akzeptieren.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\fEncryptRPCTraffic = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = aktiviert - nur sichere (verschlüsselte) RPC-Kommunikation wird akzeptiert; 0 bzw. nicht konfiguriert = unverschlüsselte RPC-Kommunikation bleibt zusätzlich möglich
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Sichere RPC-Kommunikation anfordern
- Quelle: Microsoft Learn: RemoteDesktopServices-Richtlinien-CSP – RequireSecureRPCCommunication
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Verschlüsselte RPC-Verbindungen für den Druckdienst erzwingen
Erzwingt verschlüsselte RPC-Kommunikation für Druckervorgänge und schließt damit eine PrintNightmare-nahe Sicherheitslücke.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\RpcAuthnLevelPrivacyEnabled = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = RPC-Verschlüsselung/Privacy für Druckverbindungen erzwungen (sicher, Baseline-Wert); 0 = keine Verschlüsselung erzwungen (Kompatibilitäts-Fallback, z. B. für RPC über Named Pipes).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Konfigurieren der Datenschutzeinstellung auf RPC-Paketebene für eingehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – Drucker
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Wartezeit zwischen fehlgeschlagenen SMB-Anmeldungen auf 2 Sekunden setzen
Legt die Verzögerung zwischen fehlgeschlagenen SMB-Anmeldeversuchen auf 2000 Millisekunden fest.
Nebenwirkung: Bei einem Tippfehler beim Passwort entsteht eine kurze, kaum störende Pause bis zum nächsten Versuch.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\LanmanServer\InvalidAuthenticationDelayTimeInMs = 2000 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 2000 = Verzögerung in Millisekunden zwischen fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen (Standard- und empfohlener Wert; zulässiger Bereich 0-10000)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Festlegen der Verzögerung für die Begrenzung der Authentifizierungsrate (Millisekunden)
- Quelle: Microsoft Learn: SMB-Authentifizierungsratenbegrenzer für Windows konfigurieren
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Anonyme Aufzaehlung von Freigaben einschraenken
Der Registry-Wert entspricht der Windows-Sicherheitsoption, die die anonyme Aufzählung von Konten im Security Accounts Manager (SAM) und von Netzwerkfreigaben steuert. Der Datentyp ist DWORD. Der Wert 1 aktiviert die Einschränkung: Nicht authentifizierte Netzwerkverbindungen können die betreffenden Kontonamen und Freigabenamen nicht auflisten.
Nebenwirkung: Kann sehr alte Netzwerk-Software stören, die auf anonymen Zugriff auf Freigabelisten angewiesen ist; im Heim-/Werkstattnetz unüblich. Kann das Durchsuchen von Freigaben aus alten Programmen/Geräten stören, die auf anonyme Freigabenlisten angewiesen sind; für normale Datei-Freigaben mit Anmeldung keine Auswirkung.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Lsa\RestrictAnonymous = 1 (REG_DWORD)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Netzwerkzugriff: Anonyme Aufzählung von SAM-Konten und Freigaben nicht erlauben
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LocalPoliciesSecurityOptions: NetworkAccess_DoNotAllowAnonymousEnumerationOfSamAccountsAndShares
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Anonyme Benutzer nicht wie die Gruppe „Jeder“ behandeln
Der DWORD-Wert 0 bewirkt, dass Windows die SID der Gruppe „Jeder“ (S-1-1-0) nicht in das Zugriffstoken anonymer Verbindungen aufnimmt. Berechtigungen, die einer Ressource für „Jeder“ erteilt wurden, gelten dadurch nicht automatisch für anonyme Benutzer.
Nebenwirkung: Ist Windows-11-Standard bereits so eingestellt; kaum praktische Auswirkung.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\EveryoneIncludesAnonymous = 0 (REG_DWORD)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Netzwerkzugriff: Die Verwendung von „Jeder“-Berechtigungen für anonyme Benutzer ermöglichen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LocalPoliciesSecurityOptions
- Empfohlen von: Setup Foundry
Anonymen Zugriff auf Named Pipes und Freigaben einschraenken
Der DWORD-Wert 1 veranlasst den Windows-Serverdienst, den Zugriff nicht authentifizierter Clients über Nullsitzungen einzuschränken. Anonym zugänglich bleiben nur Named Pipes und Netzwerkfreigaben, die in NullSessionPipes beziehungsweise NullSessionShares aufgeführt sind.
Nebenwirkung: Sehr alte Netzwerkgeräte/-software, die auf anonyme SMB-Aufzählung angewiesen sind, funktionieren dann nicht mehr. Ist Windows-11-Standard bereits aktiviert; betrifft praktisch nur veraltete Netzwerkfreigaben ohne Anmeldung.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanManServer\Parameters\RestrictNullSessAccess = 1 (REG_DWORD)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Netzwerkzugriff: Anonymen Zugriff auf Named Pipes und Freigaben einschränken
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – LocalPoliciesSecurityOptions
- Empfohlen von: ACSC/ASD: Hardening Microsoft Windows 11 workstations
Basisauthentifizierung fuer den WinRM-Client verbieten
Verbietet dem WinRM-Client, sich per unsicherer Basic-Authentifizierung anzumelden.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WinRM\Client\AllowBasic = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = deaktiviert (Basic-Authentifizierung wird vom WinRM-Client nicht verwendet); 1 = aktiviert.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Basic-Authentifizierung zulassen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – RemoteManagement – AllowBasicAuthentication_Client
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Entfernte Aufrufe an den Security Account Manager (SAM) auf Administratoren begrenzen
Der Zeichenfolgenwert (REG_SZ) enthält einen Sicherheitsdeskriptor in Security Descriptor Definition Language (SDDL). Windows verwendet dessen Zugriffssteuerungsliste für eine zusätzliche Prüfung eingehender Remoteaufrufe über das SAMRPC-Protokoll. Die Prüfung bestimmt, welche Sicherheitsprinzipale remote auf die lokale Datenbank des Security Accounts Manager (SAM) beziehungsweise auf einem Domänencontroller auf Active Directory zugreifen dürfen.
Nebenwirkung: Reine Verwaltungswerkzeuge von Drittherstellern, die remote auf die SAM zugreifen wollen, brauchen dann ausdrücklich Administratorrechte.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\RestrictRemoteSAM = O:BAG:BAD:(A;;RC;;;BA) (REG_SZ)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Netzwerkzugriff: Clients einschränken, die Remoteaufrufe an SAM ausführen dürfen
- Quelle: Microsoft Learn: Zugriffsprüfungen schlagen aufgrund von AuthZ fehl
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Fernzugriff auf den Windows-Suchindex sperren
Dieser Wert steuert, ob andere Computer den Windows-Suchindex dieses Computers remote abfragen können.
Nebenwirkung: Kein Nachteil für ein normales Einzelgerät ohne Freigabe des Suchindex.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search\PreventRemoteQueries = 1 (REG_DWORD)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Verhindert die Remoteabfrage des Index durch Clients
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – Suche – PreventRemoteQueries
- Empfohlen von: Setup Foundry
Remotedesktopdienste sollen bei jeder Verbindung nach dem Kennwort fragen
Erzwingt bei jeder Remotedesktop-Verbindung eine erneute Passworteingabe, auch wenn das Passwort schon im Client hinterlegt ist.
Nebenwirkung: Wer diesen Rechner regelmäßig per Remotedesktop erreicht, muss bei jeder Sitzung das Passwort erneut eintippen statt automatisch verbunden zu werden.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\fPromptForPassword = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = aktiviert - Passwort wird bei jeder Verbindung erneut abgefragt; 0 = automatische Anmeldung mit gespeichertem Passwort bleibt möglich
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Bei der Verbindungsherstellung immer zur Kennworteingabe auffordern
- Quelle: Microsoft Learn: CSP-Richtlinie – RemoteDesktopDienste – PromptForPasswordUponConnection
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMBv1 auf dem SMB-Client abschalten
Deaktiviert den Treiber, über den dieser Rechner selbst als SMB1-Client auf fremde Freigaben zugreifen könnte.
Nebenwirkung: Verbindungen zu Servern, die ausschließlich altes SMB1 anbieten, funktionieren nicht mehr; moderne SMBv2/SMBv3-Freigaben sind nicht betroffen.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\mrxsmb10\Start = 4 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 4 = Treiberstart 'Disabled', Treiber wird nicht geladen, SMB1-Client aus (Baseline); 0-3 sind verschiedene automatische/manuelle Startarten, bei denen der Treiber geladen werden kann.
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: SMBv1 auf dem SMB-Client deaktivieren
- Quelle: Microsoft Learn: Erkennen, Aktivieren und Deaktivieren von SMBv1, SMBv2 und SMBv3 in Windows
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Print-Spooler: eingehende Fernverbindungen einschränken
Dieser Registry-Wert gehört zur computergestützten Windows-Richtlinie, die steuert, ob der Druckspooler eingehende Clientverbindungen akzeptiert.
Nebenwirkung: Falls der Rechner selbst als Druckserver für andere PCs dienen soll, funktioniert das dann nicht mehr.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\Printers\RegisterSpoolerRemoteRpcEndPoint = 2 (REG_DWORD)
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Annahme von Clientverbindungen zum Druckspooler zulassen
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – ADMX_Printing2 – RegisterSpoolerRemoteRpcEndPoint
- Empfohlen von: Setup Foundry
Automatisches Verbinden mit offenen WLAN-Hotspots unterbinden
Deaktiviert automatisches WLAN-Verbinden über Wi-Fi Sense (offene Hotspots, geteilte Netzwerke, Zahl-WLANs).
Nebenwirkung: Der Rechner verbindet sich nicht mehr von selbst mit solchen vorgeschlagenen Netzwerken – jede Verbindung muss manuell hergestellt werden.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\wcmsvc\wifinetworkmanager\config\AutoConnectAllowedOEM = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = deaktiviert (kein automatisches Verbinden über Wi-Fi Sense); 1 = aktiviert (automatische Verbindung erlaubt).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Zulassen, dass Windows automatisch eine Verbindung mit vorgeschlagenen öffentlichen Hotspots, von Kontakten freigegebenen Netzwerken und kostenpflichtigen Hotspots herstellt
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – WLAN – AllowAutoConnectToWiFiSenseHotspots
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Kennwoerter im Remotedesktop-Client nicht speichern lassen
Verbietet es, in der Remotedesktopverbindung ein Passwort zum automatischen Anmelden zu speichern.
Nebenwirkung: Wer Remotedesktop-Verbindungen als Client nutzt, muss das Passwort bei jeder Verbindung neu eingeben statt es abspeichern zu können.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\DisablePasswordSaving = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = aktiviert - Passwort-Speicherung gesperrt; 0 oder nicht konfiguriert = Nutzer dürfen Passwörter speichern
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Speichern von Kennwörtern nicht zulassen
- Quelle: Microsoft Learn: RemoteDesktopServices-Richtlinien-CSP – DoNotAllowPasswordSaving
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Laufwerksumleitung in Remotedesktop-Sitzungen sperren
Verhindert, dass lokale Laufwerke des Clients in einer Remotedesktop-Sitzung als Netzlaufwerke erscheinen.
Nebenwirkung: Wer diesen Rechner als Remotedesktop-Ziel nutzt (z. B. Fernwartung durch die Werkstatt), kann keine Dateien mehr per Explorer-Laufwerk zwischen den Rechnern kopieren; andere Übertragungswege bleiben möglich.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\fDisableCdm = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = aktiviert - Laufwerksumleitung gesperrt; 0 oder nicht konfiguriert = Laufwerksumleitung erlaubt
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Laufwerkumleitung nicht zulassen
- Quelle: Microsoft Learn: RemoteDesktopServices-Richtlinien-CSP – DoNotAllowDriveRedirection
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
SMB1-Dateifreigabe auf dem Rechner abschalten (Server-Seite)
Schaltet das veraltete, unsichere SMB1-Dateifreigabeprotokoll auf dem Server dieses Rechners ab.
Nebenwirkung: Sehr alte Geräte oder Software (uralte NAS, Windows XP), die ausschließlich SMB1 sprechen, erreichen die Freigaben dann nicht mehr; in aktuellen Windows-Installationen ist SMB1 ohnehin meist schon deaktiviert.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters\SMB1 = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = SMB1-Serverdienst deaktiviert (Baseline); 1 bzw. kein Eintrag = SMB1 aktiviert (Windows-Altdefault).
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: SMBv1 auf einem SMB-Server deaktivieren
- Quelle: Microsoft Learn: Erkennen, Aktivieren und Deaktivieren von SMBv1, SMBv2 und SMBv3 in Windows
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline
Unsichere TLS-Neuaushandlung abschalten (Client)
Der DWORD-Wert AllowInsecureRenegoClients steuert, ob Schannel in seiner lokalen Serverrolle TLS-Clients akzeptiert, die keine sichere Neuaushandlung gemäß RFC 5746 unterstützen.
Nebenwirkung: Kann die Verbindung zu sehr alten Servern/Geräten mit veralteter TLS-Implementierung stören.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecurityProviders\SCHANNEL\AllowInsecureRenegoClients = 0 (REG_DWORD)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Strikter Servermodus für die TLS-Neuaushandlung
- Quelle: Microsoft Learn: Übersicht über TLS/SSL (Schannel SSP)
- Empfohlen von: Setup Foundry
Unsichere TLS-Neuaushandlung abschalten (Server)
Der DWORD-Wert 0 versetzt Schannel für ausgehende TLS-Verbindungen in den strikten Clientmodus. Der lokale Computer kann TLS-Sitzungen nur mit Servern aufbauen oder neu aushandeln, die eine sichere Neuaushandlung unterstützen.
Nebenwirkung: Kann die Verbindung zu sehr alten Servern/Geräten mit veralteter TLS-Implementierung stören.
- Technisch:
- Registry-Wert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecurityProviders\SCHANNEL\AllowInsecureRenegoServers = 0 (REG_DWORD)
- Registry-Wert:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Unsichere TLS-Neuaushandlung mit Servern deaktivieren
- Quelle: Microsoft Learn: Registrierungseinstellungen für Transport Layer Security (TLS)
- Empfohlen von: Setup Foundry
Windows-Remoteunterstuetzung (angeforderte Remote Assistance) deaktivieren
Schaltet die 'angeforderte' Remoteunterstützung (Ask for Help per E-Mail/Datei) auf diesem Rechner komplett ab.
Nebenwirkung: Die klassische Windows-Funktion 'Remoteunterstützung anfordern' steht nicht mehr zur Verfügung; die meisten Privatnutzer kennen oder brauchen sie ohnehin nicht, Quick Assist ist davon unabhängig.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Terminal Services\fAllowToGetHelp = 0 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 0 = deaktiviert (Solicited Remote Assistance aus); 1 = aktiviert, Nutzer können um Hilfe bitten
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: „Angeforderte Remoteunterstützung“ konfigurieren
- Quelle: Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – RemoteAssistance, Angeforderte Remoteunterstützung
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline · BSI IT-Grundschutz-Baustein SYS.2.2.3 Clients unter Windows, Anforderung A18
Firewall fuer das Domaenen-Netzwerkprofil einschalten
Schaltet die Windows-Firewall für das Domänenprofil ein.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\DomainProfile\EnableFirewall = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = Firewall im Domänenprofil aktiviert; 0 = Firewall deaktiviert, kein Datenverkehr wird gefiltert.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows Defender Firewall: Alle Netzwerkverbindungen schützen
- Quelle: Microsoft Learn: Übersicht über die Windows-Firewall
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline · Microsoft Learn
Eingehende Verbindungen im Domaenennetzwerk standardmaessig blockieren
Blockiert im Domänenprofil standardmäßig jede eingehende Verbindung, die keine Firewallregel erlaubt.
Nebenwirkung: Dienste, die eingehende Verbindungen brauchen, müssen über eine eigene Regel freigegeben werden; entspricht dem Windows-Standard.
- Technisch:
- Richtlinie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\DomainProfile\DefaultInboundAction = 1 (REG_DWORD) - Bedeutung des Werts: 1 = eingehende Verbindungen werden standardmäßig blockiert; 0 = standardmäßig erlaubt.
- Richtlinie:
- Schalter in der App: Richtlinien › Netzwerk und Freigaben
- Ausführlich: Windows-Firewall: Domäne: Eingehende Verbindungen
- Quelle: Microsoft Learn: Firewall-Konfigurationsdienstanbieter – DefaultInboundAction für das Domänenprofil
- Empfohlen von: Windows 11 v25H2 Security Baseline