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Setup FoundrySetup Foundry

Dokumentation · Richtlinien-Anhang

Datenschutz und Telemetrie

Jede Einstellung des Pakets „Datenschutz und Telemetrie“ mit Wirkung, Wert und Empfehlungsquellen.

seit 0.9.8.11

Zweck

Diese Seite nennt jede Einstellung des Pakets „Datenschutz und Telemetrie“: was sie bewirkt, welchen Wert Setup Foundry setzt und wer sie empfiehlt. Sie wird aus dem Katalog erzeugt und nicht von Hand geändert.

51 Einstellungen, davon 30 mit spürbarer Nebenwirkung.

Hinweise

Lokalen Ordnerpfad beim Datei-Upload aus eingeschraenkter Zone entfernen

Entfernt den lokalen Ordnerpfad, wenn über diese Zone eine Datei zu einem Server hochgeladen wird.

Online-Anbieterabruf der alten Explorer-Assistenten abschalten

Unterbindet den Internetabruf von Anbieterlisten für die Web-Publishing- und Online-Bestell-Assistenten im Explorer.

Nebenwirkung: Diese Assistenten sind aus modernen Windows-Versionen ohnehin praktisch verschwunden bzw. ungenutzt, ein Nutzer merkt im Alltag nichts.

Personalisierte Werbevorschläge und Kontohinweise abschalten

Der Registry-Wert steuert die computerweit geltende Richtlinie, die Microsoft-Anwenderfeatures in Windows unterbindet. Der Wert ist vom Typ REG_DWORD. Bei 1 deaktiviert Windows verbraucherorientierte Inhalte und Funktionen, darunter Vorschläge im Startmenü, Benachrichtigungen zu Microsoft-Mitgliedschaften, App-Installationen nach der Windows-Willkommensseite (OOBE) und umgeleitete Kacheln.

Sprachaktivierung von Apps am gesperrten Bildschirm verbieten

Verbietet Apps, sich per Sprachbefehl zu aktivieren, während der PC gesperrt ist.

Nebenwirkung: Sprachassistenten-Funktionen, die eine App-Aktivierung direkt vom Sperrbildschirm aus per Zuruf erlauben würden, funktionieren nicht mehr; im normalen Windows-11-Alltag kaum genutzt.

Verschlüsselte Dateien von der Windows-Suche ausschließen

Schließt verschlüsselte Dateien und Speicherorte von der Windows-Suche-Indizierung aus.

Nebenwirkung: Wer einzelne Dateien mit EFS verschlüsselt hat, findet sie nicht mehr über die Suche, sondern muss selbst zum Ordner navigieren; die weit verbreitete Festplattenverschlüsselung per BitLocker ist davon nicht betroffen.

Cortana-Sprachassistenz während der Windows-Ersteinrichtung (OOBE) abschalten

Der DWORD-Wert DisableVoice mit den Wertdaten 1 deaktiviert die Cortana-Sprachunterstützung während der Windows-Willkommensseite (Out-of-Box Experience, OOBE). Cortana führt den Benutzer dadurch nicht mehr mit gesprochenen Hinweisen durch die Ersteinrichtung; die sprachgestützte Beantwortung unterstützter Eingabeaufforderungen steht ebenfalls nicht zur Verfügung.

Erweiterte Diagnosedaten auf das fuer Windows Analytics noetige Minimum begrenzen

Diese computerbezogene Richtlinie begrenzt die an Microsoft übermittelten optionalen Windows-Diagnosedaten auf die für Desktop Analytics vorgesehenen Ereignisse. Der Wert 1 aktiviert die Begrenzung; der Wert 0 deaktiviert sie.

Nebenwirkung: Ohne Auswirkung, wenn die Telemetrie ohnehin auf „Security“/„Basic“ (siehe naechster Punkt) begrenzt ist; dann greift diese Einstellung gar nicht.

Häufigkeit der Feedback-Aufforderungen reduzieren/abschalten

Dieser geräteweit geltende REG_DWORD-Wert steuert, ob Windows Benachrichtigungen anzeigt, die Benutzer um Feedback für Microsoft bitten.

Internetbasierte Dateizuordnungs-Abfrage im Explorer deaktivieren

Diese Richtlinie steuert, ob Windows den Microsoft-Webdienst zur Suche nach einer geeigneten Anwendung für eine bislang nicht zugeordnete Dateinamenerweiterung anbietet.

Nebenwirkung: Bei unbekannten Dateiendungen erscheint kein automatischer „passendes Programm suchen“-Dialog mehr.

Online-Tipps im Explorer abschalten

Beschreibung folgt.

Nebenwirkung: Kontextbezogene Online-Hilfe im Explorer entfällt, lokale Hilfe bleibt bestehen.

  • Technisch:
    • Richtlinie: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\System\AllowOnlineTips = 0 (REG_DWORD)
  • Schalter in der App: Richtlinien › Datenschutz und Telemetrie
  • Empfohlen von: Setup Foundry

Personalisierte Vorschläge („Tailored Experiences“) aus Diagnosedaten abschalten

Der Registrierungswert steuert benutzerbezogen, ob Windows Diagnosedaten dieses Geräts zur Personalisierung von Empfehlungen, Tipps und Angeboten verwenden darf. Ein Wert vom Typ REG_DWORD mit den Daten 1 verhindert diese Verwendung.

Sprachassistent Cortana deaktivieren

Dieser computerbezogene Richtlinienwert steuert, ob Cortana auf dem Gerät zugelassen ist. Der Wert hat den Datentyp REG_DWORD:

Nebenwirkung: Sprachsteuerung und -suche über Cortana stehen nicht mehr zur Verfügung.

Teilnahme am Customer Experience Improvement Program beenden

Dieser Richtlinienwert steuert die Teilnahme des gesamten Computers am Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP). CEIP erfasst Informationen zur Hardwarekonfiguration sowie zur Nutzung von Windows, Software und Diensten, damit Microsoft Nutzungs- und Zuverlässigkeitsmuster auswerten kann.

Verarbeitung von Diagnosedaten für Desktop Analytics abschalten

Diese frühere Computerrichtlinie war für die Einbindung eines Geräts in Desktop Analytics und für die Verarbeitung seiner Windows-Diagnosedaten durch Microsoft als Auftragsverarbeiter vorgesehen. Der Wert 2 erlaubt diese Verarbeitung; der Wert 0 deaktiviert sie.

Nebenwirkung: Für Privat-/Werkstattgeräte ohne Unternehmensanbindung ohne jeden Nachteil.

Keine App-Vorschläge im Windows-Ink-Bereich

Dieser Registrierungswert steuert, ob Windows im Windows Ink-Arbeitsbereich Vorschläge für empfohlene Apps anzeigen darf.

„Inventory Collector“-Aufgabe (Programminventur) deaktivieren

Diese computerbezogene Richtlinie steuert den Inventory Collector der Windows-Anwendungskompatibilität. Der Collector erfasst Informationen zu Anwendungen, Dateien, Geräten und Treibern des Systems. Windows verwendet diese Bestandsinformationen zur Diagnose von Kompatibilitätsproblemen und kann sie an Microsoft übermitteln.

Autologger-DiagTrack-Listener deaktivieren

Der Wert Start steuert, ob die ETW-AutoLogger-Sitzung AutoLogger-DiagTrack-Listener beim nächsten Systemstart automatisch gestartet wird. Der Datentyp ist REG_DWORD. Mit dem Wert 0 startet Windows diese Sitzung beim Neustart nicht.

Automatische Cloud-Konfigurations-Downloads (OneSettings) sperren

Dieser computerweite Registry-Wert steuert, ob Windows eine Verbindung mit dem OneSettings-Dienst herstellt. OneSettings gehört zur Windows-Dienstkonfiguration, über die Windows-Komponenten und Apps ihre Konfiguration dynamisch aktualisieren können.

Nebenwirkung: Funktions-Experimente und schrittweise Feature-Einführungen („Controlled Feature Rollout“) wirken dann nicht mehr auf dem Gerät.

Cloud-Zwischenablage (Cloud Clipboard) deaktivieren

Dieser computerbezogene Registrierungswert steuert, ob Windows Inhalte der Zwischenablage geräteübergreifend synchronisieren darf. Er wird als REG_DWORD ausgewertet:

Nebenwirkung: Kopieren/Einfügen über mehrere Geräte des gleichen Kontos hinweg funktioniert dann nicht mehr.

Cortana-Suche und Cloud-Suche deaktivieren

Dieser computerweit geltende Richtlinienwert bestimmt, ob die Windows-Suche und Cortana Cloudquellen wie OneDrive und SharePoint durchsuchen dürfen.

Nebenwirkung: Cortana-Sprachassistenz und cloudbasierte Suchergebnisse entfallen; lokale Suche bleibt erhalten.

Gerätename nicht in Diagnosedaten übertragen

Dieser REG_DWORD-Wert steuert, ob Windows den Gerätenamen als Bestandteil der Windows-Diagnosedaten an Microsoft übermitteln darf.

Lokalen Suchverlauf deaktivieren

Dieser benutzerbezogene Registry-Wert steuert, ob Windows Suchanfragen im Suchverlauf speichert und daraus Vorschläge für spätere Suchen im Suchbereich erzeugt.

Nebenwirkung: Zuletzt verwendete Suchbegriffe werden nicht mehr automatisch vorgeschlagen.

Programmkompatibilitäts-Telemetrie (Application Impact Telemetry) abschalten

Dieser computerweite Richtlinienwert steuert die Anwendungstelemetrie-Engine von Windows. Die Anwendungstelemetrie erfasst, wie Anwendungen bestimmte Windows-Systemkomponenten verwenden. Microsoft beschreibt die dabei erfassten Nutzungsinformationen als anonym.

Nebenwirkung: Windows kann bei bekannten Kompatibilitätsproblemen seltener automatisch Kompatibilitätsmodi vorschlagen.

Recall-Funktion (KI-Bildschirmaufzeichnung) abschalten

Der DWORD-Wert DisableAIDataAnalysis entspricht der Windows-Richtlinie für das Speichern von Bildschirmmomentaufnahmen durch Recall. Der Wert 1 verhindert, dass Recall neue Momentaufnahmen des Bildschirms speichert. Bereits auf dem Gerät vorhandene Recall-Momentaufnahmen werden beim Wirksamwerden der Richtlinie gelöscht.

Standortzugriff für die Windows-Suche abschalten

Dieser computerweit geltende Registrierungswert bestimmt, ob die Windows-Suche und Cortana auf Positionsinformationen zugreifen dürfen, um standortbezogene Ergebnisse bereitzustellen.

Nebenwirkung: Ortsbezogene Suchvorschläge (z. B. „Restaurants in der Nähe“) entfallen.

Steps Recorder (Bildschirm-/Eingabeaufzeichnung) deaktivieren

Dieser Registrierungswert gehört zur computergestützten ADMX-Richtlinie für die Windows-Schrittaufzeichnung (Steps Recorder beziehungsweise psr.exe). Ist die Richtlinie aktiviert, wird die Schrittaufzeichnung deaktiviert. Bei deaktivierter oder nicht konfigurierter Richtlinie bleibt sie verfügbar, sofern die verwendete Windows-Version die Komponente enthält.

Nebenwirkung: Das manuelle Erstellen von Schritt-für-Schritt-Fehlerberichten per Steps Recorder ist dann nicht mehr möglich.

Telemetrie der SmartScreen-Phishing-Erkennung abschalten

Der DWORD-Wert TelemetryCallsEnabled mit den Wertdaten 0 deaktiviert Telemetrieaufrufe der Windows-Komponente WTDS, die zum erweiterten Phishingschutz in Microsoft Defender SmartScreen gehört.

Nebenwirkung: Laut privacy.sexy ein reiner Datenschutzgewinn ohne Sicherheitseinbuße, da nur die Meldedaten betroffen sind, nicht die Erkennung.

Timeline/Aktivitätsverlauf deaktivieren

Diese Computerrichtlinie bestimmt, ob Anwendungen und das Betriebssystem Benutzeraktivitäten veröffentlichen dürfen. Benutzeraktivitäten beschreiben den Zustand von Aufgaben, damit Windows und unterstützte Anwendungen diese im Aktivitätsfeed darstellen oder später fortsetzen können.

Nebenwirkung: Der Aktivitätsverlauf lässt sich dann nicht mehr zum Zurückspringen zu früheren Tätigkeiten nutzen.

Websuche im Startmenü deaktivieren

Dieser computerweit ausgewertete Registry-Wert gehört zur Windows-Richtlinie „Websuche nicht zulassen“. Ein Wert von 1 vom Typ REG_DWORD entfernt die Möglichkeit, über die Windows-Desktopsuche beziehungsweise die damit verbundene Cortana-Suchoberfläche ausdrücklich eine Internetsuche auszuführen.

Nebenwirkung: Web-Suchergebnisse im Startmenü entfallen, lokale Suche bleibt erhalten.

Verbundene Suche (Web) im Startmenü deaktivieren

Dieser computerweite Richtlinienwert steuert, ob die Windows-Suche Suchanfragen an einen Webdienst übermittelt und Webergebnisse in ihren Ergebnissen anzeigt.

Nebenwirkung: Web-Suchergebnisse im Startmenü entfallen, lokale Suche bleibt erhalten.

Websuche und Suchvorschläge im Startmenü deaktivieren

Die Richtlinie verhindert, dass der Datei-Explorer während der Eingabe im Suchfeld Vorschläge aus früheren Suchanfragen anzeigt. Neue Eingaben in das Suchfeld werden außerdem nicht für eine spätere Wiederverwendung in der Registrierung gespeichert.

Nebenwirkung: Web-Ergebnisse und aktuelle Nachrichten tauchen im Startmenü nicht mehr auf; lokale Suche bleibt voll funktionsfähig.

Windows Copilot deaktivieren und aus der Taskleiste entfernen

Dieser benutzerbezogene Richtlinienwert steuert die ursprüngliche, in Windows integrierte Copilot-Oberfläche („Copilot in Windows“).

Nebenwirkung: Copilot-Funktionen (KI-Chat, Bildanalyse in Copilot) stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Windows Spotlight (Werbe-Sperrbildschirmbilder) abschalten

Dieser benutzerbezogene Registry-Wert deaktiviert sämtliche Windows-Blickpunkt-Features für den betroffenen Benutzer. Dazu gehören Windows-Blickpunkt auf dem Sperrbildschirm, Windows-Tipps, Microsoft-Anwenderfeatures und weitere zugehörige Inhalts- und Vorschlagsfunktionen.

Nebenwirkung: Der Sperrbildschirm zeigt dann kein wechselndes Online-Bildmaterial mehr, sondern nur das lokal gewählte Bild.

Windows-Fehlerberichterstattung (Windows Error Reporting) deaktivieren

Der Wert Disabled steuert die Windows-Fehlerberichterstattung (Windows Error Reporting, WER) computerweit. Mit dem Datentyp REG_DWORD und den Wertdaten 1 ist WER deaktiviert.

Nebenwirkung: Microsoft kann bei individuellen Abstürzen keine automatische Ursachenanalyse mehr anbieten; die lokale Fehlersuche bleibt unberührt.

Windows-Telemetrie nicht auf „Vollstaendig“ stehen lassen

Der Registrierungswert AllowTelemetry legt fest, in welchem Umfang Windows-Diagnosedaten erfasst und an Microsoft übermittelt werden. Er ist ein Wert vom Typ REG_DWORD und bildet die gleichnamige Richtlinieneinstellung für die Computer- beziehungsweise Benutzerkonfiguration ab.

Nebenwirkung: Bestimmte Diagnose- und Update-Compliance-Funktionen von Microsoft stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Manche Funktionen zur automatischen Fehlerdiagnose und „Tailored Experiences“ fallen weg. Manche Cloud-gestützten Diagnosefunktionen und ein Teil der „Windows-Tipps“/Fehleranalyse-Funktionen liefern dann weniger oder keine Daten mehr; für normale Nutzung ohne Funktionseinbusse.

Windows-Telemetriedienst (DiagTrack) deaktivieren

Der DWORD-Wert Start bestimmt den Starttyp des Windows-Diensts DiagTrack. Der Wert 4 entspricht SERVICE_DISABLED: Der Dienst kann nicht gestartet werden; ein Startversuch schlägt mit ERROR_SERVICE_DISABLED fehl.

Nebenwirkung: Einige cloud-gestützte Diagnose- und Fehlerbehebungsfunktionen von Windows stehen nicht mehr zur Verfügung.

Windows-Tipps und Werbehinweise (Soft Landing) abschalten

Der Wert steuert computerweit, ob Windows kontextbezogene Tipps („Soft Landing“) anzeigen darf. Diese Hinweise erläutern Funktionen und die Verwendung von Windows.

Benachrichtigungsvorschau auf dem Sperrbildschirm unterdrücken

Unterdrückt Popup-Benachrichtigungen von Apps auf dem gesperrten Bildschirm.

Nebenwirkung: Bei gesperrtem PC sind keine Nachrichtenvorschauen mehr sichtbar; neue Benachrichtigungen werden erst nach dem Anmelden sichtbar.

Externe Bilder in E-Mails nicht automatisch laden

Verhindert, dass Outlook Bilder in HTML-E-Mails automatisch herunterlädt, nur weil der Absender aus dem Internet als 'sichere Zone' zählt.

Nebenwirkung: Bilder in HTML-Mails erscheinen zunächst als Platzhalter, bis aktiv auf 'Bilder herunterladen' geklickt wird - entspricht aber ohnehin dem heutigen Outlook-Standardverhalten.

Werbevorschläge von Drittanbietern in Windows Spotlight abschalten

Unterdrückt Werbe- und App-Vorschläge von Drittanbietern in Windows Spotlight, etwa auf dem Sperrbildschirm.

Cortana-Sprachaktivierung ('Hey Cortana') deaktivieren

Der benutzerbezogene Registry-Wert steuert die Sprachaktivierung von Cortana über den Aktivierungsausdruck „Hey Cortana“. Der Wert 0 vom Typ DWORD schaltet diese Funktion aus. Cortana wird für den betreffenden Benutzer daher nicht mehr allein durch das Erkennen dieses Ausdrucks gestartet.

Nebenwirkung: Cortana lässt sich dann nur noch manuell aktivieren (falls überhaupt noch installiert).

Häufigkeit der „Wie zufrieden sind Sie“-Feedback-Aufforderungen auf 0 setzen

Der DWORD-Wert begrenzt für den aktuellen Benutzer die Anzahl der von Windows initiierten Feedbackaufforderungen innerhalb des durch PeriodInNanoSeconds festgelegten Zeitraums.

Nutzungsstatistiken des Windows Media Player deaktivieren

Der DWORD-Wert UsageTracking mit den Wertdaten 0 beendet für den aktuellen Benutzer die Teilnahme des klassischen Windows Media Player am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Der Player sendet dadurch keine freiwilligen Nutzungsdaten dieses Programms mehr an Microsoft.

Sync-Provider-Benachrichtigungen (z. B. OneDrive) im Explorer abschalten

Dieser benutzerspezifische DWORD-Wert steuert, ob der Datei-Explorer Hinweise von Synchronisierungsanbietern anzeigt. Dazu gehören insbesondere Informationen zu OneDrive sowie Hinweise auf Funktionen und mögliche Aktionen im Zusammenhang mit Cloudspeicher und Dateiverwaltung.

Teilnahme an Cortanas Datensammlung beenden

Der DWORD-Wert CortanaConsent speichert im Profil des aktuellen Benutzers den Zustimmungsstatus für die ältere, in die Windows-Suche integrierte Cortana-Erfahrung. Der Wert 0 kennzeichnet dabei eine nicht erteilte beziehungsweise zurückgezogene Zustimmung. Auf Windows-Versionen, die diesen Wert auswerten, stehen die damit verbundenen Cortana-Onlinedienste für den betreffenden Benutzer nicht zur Verfügung.

Vorgeschlagene Inhalte in der Einstellungen-App deaktivieren

Der benutzerspezifische DWORD-Wert steuert einen Kanal für vorgeschlagene Inhalte innerhalb der Windows-Einstellungen. Mit dem Wert 0 werden die darüber bereitgestellten Vorschläge für den betreffenden Benutzer deaktiviert.

Werbe-ID für personalisierte Werbung deaktivieren

Der DWORD-Wert 0 deaktiviert die Windows-Werbe-ID für das betreffende Benutzerprofil. Windows stellt Apps, die die Windows-Werbe-ID unterstützen, anschließend keine verwendbare Kennung mehr bereit. Die Eigenschaft AdvertisingManager.AdvertisingId liefert bei deaktivierter Werbe-ID eine leere Zeichenfolge.

Nebenwirkung: Angezeigte Werbung in Apps ist weniger „passend“, aber nicht weniger vorhanden.

Werbe-Vorschläge im Startmenü und auf dem Sperrbildschirm abschalten

Der benutzerbezogene DWORD-Wert steuert den abonnierten Inhalt für die Windows-Willkommensseite. Der Wert 0 deaktiviert diese Inhaltskategorie für den aktuellen Benutzer. Dadurch soll Windows nach Updates oder bei einer Anmeldung keine Willkommensseite mit Hinweisen auf neue oder geänderte Funktionen und mit Vorschlägen anzeigen.

Microsoft-Office-Client-Telemetrie deaktivieren

Der benutzerbezogene Wert DisableTelemetry wird als DWORD mit den Wertdaten 1 angelegt und soll die Clienttelemetrie von Microsoft Office unterdrücken. Für diesen exakten Registry-Pfad und diese Wertbelegung veröffentlicht Microsoft jedoch keine unterstützte Funktionsbeschreibung. Es ist daher nicht verlässlich dokumentiert, welche Office-Versionen den Wert auswerten und welche Telemetriekomponenten dadurch tatsächlich deaktiviert werden.

Teilnahme am Office Customer Experience Improvement Program beenden

Dieser benutzerbezogene Registry-Wert steuert, ob Benutzer von Office 2016 am Microsoft-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP) teilnehmen können. Das Programm übermittelt automatisch Informationen über die Nutzung der Office-Anwendungen an Microsoft. Microsoft führt diese Informationen mit weiteren CEIP-Daten zusammen, um häufig verwendete Funktionen weiterzuentwickeln und Probleme zu untersuchen.

Widgets-Symbol aus der Taskleiste entfernen

Dieser benutzerbezogene Windows-11-Registrierungswert steuert, ob die Widgets-Schaltfläche beziehungsweise der Widgets-Bereich auf der Taskleiste sichtbar ist. Mit dem Datentyp REG_DWORD und dem Wert 0 wird das Element ausgeblendet. Dadurch erscheinen dort auch die von Widgets bereitgestellten Wetterinformationen, Benachrichtigungsbadges und wechselnden Ankündigungen nicht mehr.

Nebenwirkung: Wetter- und Nachrichten-Widget in der Taskleiste sind nicht mehr per Klick erreichbar.

Siehe auch