Windows-Firewall: Öffentlich: Ausgehende Verbindungen
Der DWORD-Wert bestimmt die Standardaktion der Windows-Firewall für ausgehende Verbindungen, während das öffentliche Firewallprofil aktiv ist.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\PublicProfile\DefaultOutboundAction
Der DWORD-Wert bestimmt die Standardaktion der Windows-Firewall für ausgehende Verbindungen, während das öffentliche Firewallprofil aktiv ist. Der Wert 0 lässt eine ausgehende Verbindung zu, wenn keine Ausgangsregel auf den betreffenden Datenverkehr zutrifft.
Explizite Firewallregeln werden weiterhin ausgewertet. Insbesondere bleiben Ausgangsregeln wirksam, die bestimmte Programme, Dienste, Protokolle, Ports oder Ziele blockieren. Der Wert hebt solche Regeln nicht auf.
Hinweise
Sicherheit
Die Standardaktion „Zulassen“ bietet keine allgemeine ausgehende Zugriffskontrolle nach dem Prinzip „standardmäßig blockieren“. Anwendungen und Dienste können daher grundsätzlich ausgehende Netzwerkverbindungen herstellen, sofern keine passende Blockregel dies verhindert. Das gilt auch für unerwünschte oder kompromittierte Prozesse und kann deren Kommunikation mit externen Systemen oder die Übertragung von Daten erleichtern.
Die Einstellung erlaubt jedoch weder eingehende Verbindungen noch das Umgehen einer zutreffenden Blockregel. Das Verhalten eingehender Verbindungen wird separat gesteuert.
Hinweise
DefaultOutboundAction ist ein DWORD-Wert. 0 steht für „Zulassen“, 1 für „Blockieren“.
Die Einstellung betrifft ausschließlich das öffentliche Firewallprofil. Ist ein anderes Profil aktiv, gilt dessen jeweilige Standardaktion. Die Filterwirkung setzt außerdem voraus, dass die Windows-Firewall für das öffentliche Profil aktiviert ist.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Windows-Sicherheitsbaseline – Windows-Firewall: Öffentlich: Ausgehende Verbindungen
Microsoft Learn: Übersicht über die Windows-Firewall