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Setup FoundrySetup Foundry

Wie Setup Foundry funktioniert

Setup Foundry in Kürze

  • Installationsstick oder ISO aus einer originalen Windows-ISO erstellen.
  • Windows samt Benutzerkonten und ausgewählten Programmen automatisch einrichten.
  • Abgewählte Apps entfernen und Windows-Werbung unterdrücken.
  • Sicherheit und Datenschutz nach Ihren Vorgaben anpassen.

Danach ist der Rechner einsatzbereit. Setup Foundry wird nicht mehr benötigt.

Setup Foundry bereitet die Neuinstallation von Windows vor. Statt den Rechner anschließend von Hand einzurichten, legen Sie die Programme, Benutzerkonten und Einstellungen vorher fest. Daraus entsteht ein Installationsmedium, das Windows installiert und die Einrichtung übernimmt.

Dabei lassen sich Werbung und nicht benötigte Windows-Apps entfernen. Auch die Sicherheit und der Schutz Ihrer Privatsphäre werden bei der Einrichtung berücksichtigt. Sie entscheiden, welche Anpassungen vorgenommen werden.

  1. Die Einrichtung vorbereiten

    Zuerst legen Sie fest, wie der Rechner eingerichtet werden soll:

    • Windows und Benutzerkonten: Sie wählen Windows Home oder Pro und geben die gewünschten Benutzerkonten an.
    • Programme: Dafür stehen fertige Zusammenstellungen zur Verfügung. Diese können Sie übernehmen, ergänzen oder durch eine eigene Auswahl ersetzen.
    • Vorinstallierte Apps: Sie bestimmen, welche entfernt werden sollen. Dazu zählen beispielsweise Spiele, Wetter oder Nachrichten. Werbung im Startmenü und das Nachladen unerwünschter Vorschläge lassen sich ebenfalls unterbinden.
    • Sicherheit und Datenschutz: Für Windows Home und Pro gibt es eine Vorauswahl. Sie umfasst unter anderem Einstellungen zur Übermittlung von Diagnosedaten sowie Regeln für Kennwörter und Anmeldungen. Jede Vorgabe lässt sich einzeln ändern.
  2. Das Installationsmedium erstellen

    Als Grundlage dient eine originale Windows-ISO von Microsoft. Setup Foundry ergänzt die Antworten auf die Fragen des Windows-Setups und die Anweisungen für die anschließende Einrichtung. Die eigentlichen Windows-Installationsdateien bleiben unverändert.

    Bei Bedarf werden zusätzliche Netzwerktreiber eingebunden. Das ist für Rechner vorgesehen, deren Netzwerkhardware Windows noch nicht von sich aus unterstützt.

    Das fertige Medium wird auf einen USB-Stick geschrieben oder als ISO-Datei gespeichert. Sie können es anschließend auch für weitere Rechner verwenden.

  3. Optional

    Die Installation vorab testen

    Bevor Sie einen PC neu aufsetzen, können Sie die Installation in einer virtuellen Maschine prüfen. Setup Foundry verwendet dafür Hyper-V oder VirtualBox.

    In dieser Prüfmaschine läuft die Installation mit Ihrer Konfiguration. Sie können den Ablauf beobachten und anschließend kontrollieren, ob die Programme vorhanden sind und die Einstellungen das gewünschte Ergebnis liefern.

  4. Windows installieren

    Sie starten den Rechner vom vorbereiteten Installationsmedium. Die Antworten für das Windows-Setup sind bereits hinterlegt, sodass die Installation ohne die üblichen Rückfragen abläuft.

    Während der Einrichtung werden die Benutzerkonten angelegt, die ausgewählten Programme installiert und die festgelegten Anpassungen durchgeführt. Nach Abschluss ist der Rechner einsatzbereit.

Das Ergebnis

  • Programme und Windows-Funktionen

    Die Benutzerkonten sind erstellt und die gewählten Programme sind installiert. Programme aus dem Windows-Paketkatalog werden in der dort verfügbaren aktuellen Version eingerichtet.

    Windows Update, der Microsoft Store, Edge und OneDrive bleiben erhalten.

  • Apps und Hintergrundaktivität

    Entfernt werden die Apps, die Sie zuvor abgewählt haben. Je nach Konfiguration sind außerdem Hintergrundaufgaben deaktiviert, die Nutzungsdaten sammeln oder zusätzliche Inhalte nachladen.

    Nicht benötigte Dienste werden abgeschaltet oder auf einen Start bei Bedarf umgestellt.

Strengere Vorgaben können gewohnte Funktionen einschränken. Zwei Beispiele betreffen Remotedesktop:

  • Gespeicherte Kennwörter: Ihre Verwendung lässt sich unterbinden. Sie müssen das Kennwort dann bei jeder Verbindung erneut eingeben.
  • Zugriff durch Standardbenutzer: Eine weitere Einstellung beschränkt die Anmeldung per Remotedesktop auf Administratoren.

Solche Einschränkungen sind nicht für jeden Rechner sinnvoll. Deshalb beschreibt die Dokumentation zu jeder Einstellung ihre Wirkung, die zugrunde liegende Empfehlung und mögliche Nebenwirkungen. Sie können die Vorgaben vor der Installation prüfen und anpassen.

Setup Foundry installiert keine eigenen Hintergrunddienste und ist nach Abschluss der Einrichtung auf dem Zielrechner nicht mehr aktiv. Für den weiteren Betrieb wird es nicht benötigt.

Sie können Programme nachinstallieren und die Einstellungen später in Windows wieder ändern. Entfernte Apps lassen sich über den Microsoft Store zurückholen, sofern sie dort verfügbar sind.