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Setup FoundrySetup Foundry

Dokumentation · Windows-Anhang

Geplante Aufgaben

Die geplanten Aufgaben, die Setup Foundry deaktiviert.

seit 0.9.8.11

Zweck

Diese Seite nennt jedes Objekt dieser Art, auf das Setup Foundry einwirkt, und was der Eingriff bewirkt. Sie wird aus dem Katalog erzeugt und nicht von Hand geändert.

Hinweise

Consolidator

Consolidator gehört zum freiwilligen Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP). Wenn die Teilnahme aktiviert ist, verarbeitet die Aufgabe Nutzungsdaten und übermittelt sie an Microsoft. Dazu können Angaben zur Hardware- und Systemkonfiguration, zur Leistung und Zuverlässigkeit sowie zur Nutzung von Windows-Funktionen gehören.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, wird jedoch nicht mehr automatisch ausgeführt. War die CEIP-Teilnahme aktiviert, erhält Microsoft die über Consolidator verarbeiteten Nutzungsdaten nicht mehr auf diesem Weg; die Teilnahme am Programm ist insoweit unvollständig.

KernelCeipTask

KernelCeipTask gehört zum Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP). Laut Aufgabenbeschreibung erfasst sie zusätzliche Informationen über das System und übermittelt diese an Microsoft, sofern der Benutzer der Teilnahme an Windows CEIP zugestimmt hat. Ohne diese Zustimmung führt die Aufgabe keine Datenerfassung aus.

Folgen des Eingriffs: Die in KernelCeipTask vorgesehene zusätzliche Systemdatenerfassung findet nicht mehr statt, weil die Aufgabe nicht mehr durch ihre konfigurierten Auslöser gestartet wird. Eine beim Deaktivieren bereits laufende Instanz wird dadurch nicht zwangsläufig beendet.

UsbCeip

UsbCeip gehört zum Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP). Wenn die Aufgabe ausgelöst wird und der Computer für CEIP angemeldet ist, erfasst sie Statistiken zur Nutzung von USB sowie Informationen über den Computer. Diese Daten dienen Microsofts Windows-Entwicklung zur Verbesserung der Zuverlässigkeit, Stabilität und Funktionalität der USB-Unterstützung.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, wird jedoch nicht mehr durch ihre konfigurierten Auslöser gestartet. Damit liefert dieser USB-spezifische CEIP-Bestandteil keine neuen Nutzungsstatistiken mehr an Microsoft.

Sqm-Tasks

Sqm-Tasks ist eine Windows-Systemaufgabe im Aufgabenplanungsordner \Microsoft\Windows\PI. Laut Microsoft sammelt sie Informationen über das Trusted Platform Module (TPM), den sicheren Start (Secure Boot) und den kontrollierten Start (Measured Boot).

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht mehr automatisch durch ihre hinterlegten Auslöser ausgeführt. Die von ihr vorgesehene Erfassung von Informationen über TPM, Secure Boot und Measured Boot findet deshalb nicht mehr planmäßig statt beziehungsweise wird nicht mehr durch diese Aufgabe aktualisiert.

DmClient

Die Aufgabe gehört zum Windows-Bestandteil „Vom System initiiertes Benutzerfeedback“ (System Initiated User Feedback, SIUF). Sie startet dmclient.exe, um Zeichenfolgen und dynamische Konfigurationsdaten für diese Funktion zu aktualisieren. Windows verwendet diese Daten unter anderem für Feedbackaufforderungen, die das System abhängig von seiner Konfiguration anzeigen kann.

Folgen des Eingriffs: Die SIUF-Zeichenfolgen und die über diese Aufgabe abgerufene dynamische Konfiguration werden nicht mehr planmäßig aktualisiert. Bereits lokal gespeicherte Daten können weiterhin verwendet werden. Abhängig von der Windows-Version und dem vorhandenen Konfigurationsstand können systeminitiierte Feedbackaufforderungen deshalb mit veralteten Inhalten erscheinen oder nicht wie von Microsoft vorgesehen funktionieren.

DmClientOnScenarioDownload

Die Aufgabe gehört zum Windows-Feature „vom System initiiertes Benutzerfeedback“ (System Initiated User Feedback, SIUF). Dieses Feature kann situationsabhängig Benachrichtigungen anzeigen, in denen Microsoft um eine Bewertung oder Rückmeldung zur Nutzung von Windows bittet.

Folgen des Eingriffs: Windows startet DmClientOnScenarioDownload nach dem Deaktivieren nicht mehr, wenn ihr Auslöser eintritt. Neu heruntergeladene Feedback-Szenarien werden daher nicht über diesen Aufgabenpfad verarbeitet. Situationsabhängige Aufforderungen, Windows zu bewerten oder Feedback zu geben, können dadurch ausbleiben oder nicht mehr anhand neu bereitgestellter Szenarien aktualisiert werden.

Microsoft Compatibility Appraiser

Microsoft Compatibility Appraiser untersucht die Hardware sowie installierte Anwendungen und Treiber auf ihre Kompatibilität mit Windows-Funktionsupdates. Bei einer geplanten Ausführung startet die Aufgabe den Windows-Kompatibilitätsbewerter und aktualisiert die ermittelten Kompatibilitätsinformationen unter anderem im Registrierungszweig HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AppCompatFlags.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, ihre zeit- oder ereignisgesteuerten Auslöser starten sie jedoch nicht mehr. Anwendungen, Treiber und die normale Windows-Sitzung funktionieren deshalb nicht unmittelbar anders.

Microsoft Compatibility Appraiser Exp

Die Aufgabe startet den Microsoft Compatibility Appraiser über CompatTelRunner.exe. Dieser untersucht die Geräte- und Softwarekonfiguration auf bekannte Kompatibilitätsprobleme. Dazu gehören insbesondere installierte Anwendungen und Treiber sowie Eigenschaften, die für die Eignung des Geräts für eine bestimmte Windows-Version relevant sind.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, ihre konfigurierten Auslöser starten sie jedoch nicht mehr. Dadurch werden die von dieser Aufgabe vorgesehenen regelmäßigen Kompatibilitätsbewertungen und die zugehörige Aktualisierung der Ergebnisse unterbunden.

AitAgent

AitAgent ist eine ältere Windows-Aufgabe aus dem Bereich „Application Experience“. Sie startet den Application Impact Telemetry Agent, der Anwendungstelemetriedaten zusammenfasst und überträgt, sofern der Computer am Microsoft-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP) teilnimmt.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabenplanung startet AitAgent nicht mehr zu den für die Aufgabe hinterlegten Zeitpunkten oder Ereignissen. Die Aufgabe selbst wird nicht gelöscht.

  • Kennung: \Microsoft\Windows\Application Experience\AitAgent
  • Setup Foundry: wird deaktiviert
  • Schalter in der App: Windows › Aufgaben
  • Ausführlich: AitAgent
  • Quelle: [Microsoft Learn: Datenschutz beim Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und zugehörige Internetkommunikation (englisch)](https://learn.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-server-2012-r2-and-2012/jj618322(v=ws.11)

ProgramDataUpdater

ProgramDataUpdater gehört zur Windows-Infrastruktur für Anwendungskompatibilität. Die Aufgabe stößt eine Bestandsaufnahme von installierten Anwendungen und weiteren Systembestandteilen an. Die dabei gewonnenen Informationen helfen Windows und Microsoft, Kompatibilitätsprobleme zu erkennen und die Eignung von Anwendungen, Treibern und Geräten für Windows-Aktualisierungen zu beurteilen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, ihre zeit- oder ereignisabhängigen Auslöser starten sie jedoch nicht mehr. Eine bereits laufende Instanz wird durch das bloße Deaktivieren der Aufgabe nicht zwangsläufig beendet.

Device

Die Windows-Systemaufgabe startet eine Geräteinventur. Dabei ermittelt Windows technische Merkmale des Computers und seiner Konfiguration, die in Diagnoseereignisse der Gruppe „Census“ einfließen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung sichtbar, ihre hinterlegten Auslöser starten sie jedoch nicht mehr. Dadurch wird die von dieser Aufgabe angestoßene Geräteinventur nicht mehr regelmäßig aktualisiert.

Device User

Die Aufgabe gehört zur Windows-Diagnosekomponente für Geräteinformationen. In ihrer üblichen Definition wird sie bei der Anmeldung eines Benutzers ausgelöst und startet DeviceCensus.exe mit dem Parameter UserCxt. Dadurch ermittelt Windows den benutzerbezogenen Teil der Geräte- und Konfigurationsinformationen, die für Diagnose-, Kompatibilitäts- und Aktualisierungszwecke vorgesehen sind.

Folgen des Eingriffs: Nach der Deaktivierung wird Device User nicht mehr durch ihren Anmeldetrigger gestartet. Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden. Ein bereits laufender Prozess wird durch die bloße Deaktivierung der Aufgabe nicht zwangsläufig beendet.

BootstrapUsageDataReporting

Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente für Featurekonfigurationen und kontrollierte Featurerollouts. Ihrem technischen Namen zufolge initialisiert sie die Meldung von Nutzungsdaten für solche Featurekonfigurationen. Microsoft veröffentlicht jedoch keine aufgabenspezifische Beschreibung, aus der der genaue Auslöser, die Verarbeitungsschritte oder sämtliche gemeldeten Felder hervorgehen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung gespeichert, wird jedoch bei ihren konfigurierten Auslösern nicht mehr ausgeführt. Dadurch kann die anfängliche Einrichtung oder Aktivierung der Nutzungsdatenmeldung für Windows-Featurekonfigurationen ausbleiben.

GovernedFeatureUsageProcessing

Die Aufgabe gehört zur internen Windows-Komponente „FeatureConfig“. Diese Komponente verwaltet Konfigurationszustände für Windows-Funktionen, die Microsoft schrittweise bereitstellt oder durch Richtlinien steuert. GovernedFeatureUsageProcessing verarbeitet dabei Nutzungsinformationen zu solchen gesteuerten Funktionen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht mehr automatisch ausgeführt. Bereits aktivierte oder deaktivierte Windows-Funktionen werden dadurch nicht unmittelbar umgeschaltet, und installierte Windows-Updates werden nicht entfernt.

UsageDataFlushing

Die Aufgabe gehört zur internen Windows-Komponente für Featurekonfiguration und kontrollierte Featurerollouts. Sie stößt die Verarbeitung zwischengespeicherter Nutzungsinformationen an, die dieser Komponente bei der Verwaltung von Featurezuständen zur Verfügung stehen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, wird durch ihre hinterlegten Auslöser jedoch nicht mehr gestartet. Dadurch unterbleibt die von ihr vorgesehene Verarbeitung beziehungsweise Leerung des Nutzungspuffers der Featurekonfiguration.

UsageDataReceiver

Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente „Feature Configuration“. Diese Komponente verwaltet Featurekonfigurationen, die unter anderem für schrittweise beziehungsweise kontrollierte Funktionsbereitstellungen verwendet werden. Microsoft setzt solche Bereitstellungen ein, um Features zunächst auf einer begrenzten Zahl von Geräten zu aktivieren und ihre Qualität zu beobachten, bevor der Rollout ausgeweitet wird.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht gelöscht. Ihre Auslöser starten sie nach der Deaktivierung nicht mehr, sodass die zugehörige Verarbeitung von Feature-Nutzungssignalen ausbleibt.

UsageDataReporting

UsageDataReporting gehört zur internen Windows-Featurekonfiguration. Die Aufgabe verarbeitet Berichtsdaten zu Features, die Windows über kontrollierte Bereitstellungen oder cloudbasierte Konfigurationen aktiviert, deaktiviert oder in unterschiedlichen Varianten bereitstellt.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, wird jedoch bei ihren vorgesehenen Auslösern nicht mehr ausgeführt. Im normalen Betrieb ist keine unmittelbare Änderung an der Benutzeroberfläche zu erwarten. Bereits aktivierte Funktionen und lokal gespeicherte Featurekonfigurationen werden durch das bloße Deaktivieren dieser Berichtsaufgabe nicht entfernt.

SustainabilityTelemetry

Diese Windows-Systemaufgabe startet die in EcoScoreTask.dll implementierte Aufgabenaktion. Sie gehört zu den Nachhaltigkeitskomponenten neuerer Windows-11-Versionen und verarbeitet Diagnoseinformationen zur Energieeffizienz des Geräts. Die öffentliche Microsoft-Dokumentation beschreibt die Aufgabe, ihre Auslöser und ihr genaues Ereignisschema nicht im Einzelnen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabenplanung startet EcoScoreTask.dll nach der Deaktivierung nicht mehr über die hinterlegten Auslöser. Die Aufgabe und die zugehörige Systemdatei werden nicht gelöscht und können weiterhin in der Aufgabenplanung beziehungsweise im Windows-Komponentenspeicher vorhanden sein.

UsageAndQualityInsights-MaintenanceTask

Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente „Microsoft Usage and Quality Insights“. Diese Komponente verarbeitet Informationen zur Nutzung und zur Qualität der Benutzererfahrung zu zusammengefassten Erkenntnissen. Windows kann solche Erkenntnisse für automatische Problembehandlungen auf dem Gerät und für optionale Funktionen wie personalisierte Angebote verwenden.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabenplanung startet die Aufgabe nicht mehr zu den hinterlegten Zeiten oder Ereignissen. Die Aufgabe wird nicht gelöscht, kann im deaktivierten Zustand aber auch nicht regulär über die Aufgabenplanung ausgeführt werden. Eine bereits laufende Instanz wird durch das bloße Deaktivieren nicht zwingend beendet.

GatherNetworkInfo

GatherNetworkInfo ist ein Hilfsbestandteil der Windows-Netzwerkdiagnose. Die Aufgabe startet das Windows-Skript gatherNetworkInfo.vbs, das lokale Angaben zur Netzwerk- und Systemkonfiguration für einen Diagnosebericht zusammenträgt. Dazu können unter anderem Informationen über Netzwerkadapter, Windows-Build und Betriebssystem sowie Drahtloseinstellungen gehören.

Folgen des Eingriffs: Da die Standardaufgabe keinen eigenen Auslöser besitzt, ändert sich im normalen Windows-Betrieb in der Regel nichts Sichtbares. Netzwerkverbindungen, Namensauflösung, Freigaben und die Anzeige verfügbarer Netzwerke funktionieren unabhängig von dieser Aufgabe weiter.

LoginCheck

LoginCheck gehört zur Windows-Funktion „Push To Install“ des Microsoft Store. Die registrierte Aktion startet den Dienst PushToInstall mit dem Argument login, damit er den für die Remoteinstallation relevanten Anmeldestatus verarbeitet. Damit kann ein über den Microsoft Store auf einem anderen Gerät oder im Web angestoßener Installationsauftrag diesem Windows-Gerät zugeordnet und ausgeführt werden.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht gelöscht. Ihre registrierten Auslöser starten den PushToInstall-Dienst nicht mehr im Modus login. Dadurch kann die Anmeldung des Benutzers nicht mehr über diesen Mechanismus zur Initialisierung oder Prüfung der Remoteinstallationsfunktion führen.

Registration

Die Aufgabe gehört zur Windows-Funktion „Push To Install“ des Microsoft Store. Wenn ihr Auslöser aktiv wird, startet sie den Dienst PushToInstall im Registrierungsmodus. Dadurch kann das Gerät für Installationsanforderungen registriert beziehungsweise seine Registrierung erneuert werden, die über den Microsoft Store im Web oder auf einem anderen Gerät veranlasst werden.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht mehr automatisch ausgeführt und startet den Windows PushToInstall-Dienst daher nicht mehr zur vorgesehenen Registrierung oder Erneuerung der Registrierung.

BackgroundUploadTask

Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente „SettingSync“. In Windows-Versionen, die sie enthalten, startet sie einen verzögerten Hintergrundupload für die Einstellungssynchronisierung. Dabei werden lokal vorgemerkte Änderungen an synchronisierbaren Windows-Einstellungen und – unter unterstützten Windows-Versionen – Roamingdaten paketierter Apps an den zugehörigen Microsoft-Clouddienst übertragen.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, wird aber von ihren Auslösern oder durch eine Anforderung des Systems nicht mehr gestartet. Ein Anwender erhält dabei normalerweise keine unmittelbare Fehlermeldung.

BackupTask

BackupTask gehört zur Windows-Komponente für die Synchronisierung und Sicherung von Einstellungen (SettingSync). Die Aufgabe startet im Hintergrund einen Sicherungslauf, der dafür vorgesehene benutzerbezogene Einstellungen für das verwendete Microsoft- oder Organisationskonto in den Microsoft-Clouddienst überträgt.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht gelöscht, kann aber durch ihre registrierten Auslöser nicht mehr ausgeführt werden. Lokale Einstellungen, Apps und persönliche Dateien bleiben unverändert.

NetworkStateChangeTask

Die ausgeblendete Windows-Aufgabe gehört zur Einstellungssynchronisierung. Sie führt bei einer Änderung des Netzwerkzustands einen COM-Handler aus der Windows-Komponente SettingSyncCore.dll aus. Dadurch kann die Synchronisierung auf eine wieder verfügbare oder geänderte Netzwerkverbindung reagieren und beispielsweise noch nicht übertragene Einstellungen verarbeiten.

Folgen des Eingriffs: Ein Wechsel oder die Wiederherstellung der Netzwerkverbindung startet diese Aufgabe nicht mehr. Wenn zu diesem Zeitpunkt Einstellungen auf eine Übertragung warten, werden sie durch diesen Auslöser nicht unmittelbar verarbeitet. Sie können deshalb später als üblich auf anderen Geräten erscheinen oder für eine Sicherung beziehungsweise Wiederherstellung erst nach einem anderen Synchronisierungslauf verfügbar werden.

MaintenanceTask

MaintenanceTask gehört zur älteren Windows-Live-Infrastruktur für das Roaming von Windows- und App-Einstellungen. Die Aufgabe ruft den Wartungshandler der Windows Live Roaming Sync Extension (wlroamextension.dll) auf. Diese Komponente wurde mit Windows 8 und Windows 8.1 ausgeliefert und verwaltet den von der damaligen Einstellungssynchronisierung verwendeten Datenbestand.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, ihr Wartungshandler wird jedoch nicht mehr durch die eingetragenen Auslöser gestartet. Andere Aufgaben und Windows-Komponenten können die Synchronisierung von Einstellungen weiterhin ausführen.

SynchronizeWithStorage

SynchronizeWithStorage gehört zur älteren Infrastruktur für das Roaming von Windows-Einstellungen aus Windows 8 und Windows 8.1. Die Aufgabe prüft bei ihrer Ausführung, ob eine Synchronisierung erforderlich ist, und stößt sie gegebenenfalls an.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht mehr automatisch durch ihre hinterlegten Auslöser gestartet. Auf einem System, das diese ältere Roaming-Infrastruktur tatsächlich verwendet, unterbleibt damit die von SynchronizeWithStorage vorgesehene Prüfung und gegebenenfalls die anschließende Synchronisierung.

HiveUploadTask

HiveUploadTask gehört zum Windows-Benutzerprofildienst. Wenn die entsprechende Gruppenrichtlinie für Roamingbenutzerprofile aktiviert ist, lädt die Aufgabe während einer laufenden Benutzersitzung in festgelegten Zeitabständen oder zu einer bestimmten Uhrzeit die Registrierungsstruktur des Profils (NTUSER.DAT) im Hintergrund an den konfigurierten Netzwerkspeicherort hoch.

Folgen des Eingriffs: Bei lokalen Benutzerprofilen sowie bei Roamingbenutzerprofilen, für die kein Hintergrundupload konfiguriert ist, ergibt sich keine praktische Änderung.

Backup

Die Aufgabe gehört zur App-Listensicherung von Windows. Sie startet im Rahmen der geplanten Sicherung die Windows-Komponente, welche die Liste der installierten Apps für die Windows-Sicherung erfasst. In aktuellen, verwalteten Windows-Versionen erfolgt eine solche automatische Sicherung laut Microsoft regelmäßig; sie umfasst unter anderem die Liste installierter Microsoft-Store-Apps.

Folgen des Eingriffs: Installierte Apps werden nicht entfernt oder verändert. Startmenü, vorhandene Anheftungen, App-Starts, App-Updates und lokale App-Daten funktionieren weiterhin. Die Aufgabe selbst bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, läuft aber nicht mehr aufgrund ihrer konfigurierten Auslöser.

BackupNonMaintenance

Die Aufgabe gehört zur Sicherung der App-Liste durch Windows. Diese Funktion wird in der Windows-Sicherung über die Einstellung „Meine Apps speichern“ gesteuert. Sie erfasst die Liste der installierten Apps, damit Windows sie einem Sicherungsprofil zuordnen und bei der Einrichtung eines neuen oder zurückgesetzten PCs zur Wiederherstellung anbieten kann.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, kann im deaktivierten Zustand jedoch nicht ausgeführt werden. Installierte Apps, deren Verknüpfungen und ihre lokale Funktion werden dadurch nicht verändert.

Backup

Die Aufgabe startet die regelmäßige Hintergrundsicherung für die Funktion „Sichern und Wiederherstellen von Windows-Einstellungen“. Auf unterstützten und entsprechend konfigurierten Geräten wird die geplante Sicherung automatisch etwa alle acht Tage ausgeführt.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt registriert, ihre zeit- oder ereignisgesteuerten Starts werden jedoch nicht mehr ausgeführt. Lokale Einstellungen, installierte Apps und persönliche Dateien bleiben unverändert; die normale Verwendung des PCs wird nicht unmittelbar eingeschränkt.

Restore

Die Aufgabe gehört zur cloudgestützten Sicherung und Wiederherstellung von Windows-Einstellungen. Sie startet eine Windows-Komponente aus CloudRestoreLauncher.dll, wenn gesicherte Einstellungen und Informationen über installierte Apps auf einem eingerichteten oder neu bereitgestellten Gerät wiederhergestellt werden sollen.

Folgen des Eingriffs: Im normalen Betrieb eines bereits eingerichteten PCs ist gewöhnlich keine unmittelbare Änderung sichtbar. Die Aufgabe ist für Wiederherstellungsszenarien bestimmt und keine laufende Hintergrundfunktion für den täglichen Betrieb.

InitialConfiguration

Die Aufgabe gehört zur Windows-Funktion Recall und dient ihrer Erstkonfiguration. Recall ist eine Funktion für Copilot+ PCs, mit der zuvor auf dem Bildschirm angezeigte Inhalte anhand lokal gespeicherter Momentaufnahmen durchsucht werden können.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabenplanung startet InitialConfiguration nach der Deaktivierung nicht mehr über ihre registrierten Auslöser. Die Aufgabe wird dabei weder gelöscht noch ihre Definition verändert.

PolicyConfiguration

Diese Windows-Systemaufgabe gehört zur Richtlinienverarbeitung für Recall. Recall ist eine Funktion für Copilot+-PCs, die nach ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Benutzers in regelmäßigen Abständen Momentaufnahmen des Bildschirms lokal speichert und analysiert.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, ihre Auslöser führen sie jedoch nicht mehr aus. Solange sich die Recall-Konfiguration nicht ändert oder Recall auf dem Gerät nicht verfügbar ist, bemerken Sie in der Regel keine unmittelbare Änderung.

ModelCachingIdle

ModelCachingIdle ist eine interne Windows-Aufgabe im Aufgabenplanungszweig von Aktion per Mausklick (Click to Do). Pfad und Name ordnen sie der Wartung des lokalen Modellcaches während Leerlaufzeiten zu. Microsoft dokumentiert die Aufgabe selbst jedoch nicht öffentlich im Detail; die dabei ausgeführten Cacheoperationen und ihre genauen Auslösebedingungen sind daher nicht verlässlich beschrieben.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe wird nicht gelöscht, aber ihre Leerlaufwartung findet nicht mehr über diesen Aufgabenpfad statt. Bereits installierte Modelle und vorhandene Cachedateien werden dadurch nicht automatisch entfernt.

ModelCachingLimit

ModelCachingLimit ist eine Windows-Systemaufgabe im Aufgabenordner von „Aktion per Mausklick“. Ihre registrierte Aktion ruft den Windows-eigenen Aufgabenhandler für die Modellzwischenspeicherung im Modus Limit auf. Damit gehört sie zur Wartung der lokal gespeicherten KI-Modelle, die „Aktion per Mausklick“ für die Analyse und für KI-gestützte Aktionen verwendet.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, ihre Auslöser starten den zugehörigen Limit-Wartungslauf jedoch nicht mehr. „Aktion per Mausklick“ wird dadurch nicht unmittelbar deaktiviert und kann weiterhin Bildschirmbereiche analysieren sowie verfügbare lokale Modelle verwenden.

ModelCachingUpdate

Die Aufgabe gehört zu den internen Wartungsaufgaben für den Modellcache von „Aktion per Mausklick“ auf Copilot+ PCs. Ihre Bezeichnung weist darauf hin, dass sie eine Aktualisierung dieses Caches anstößt. Darin hält Windows lokale KI-Modelle beziehungsweise für deren Verwendung vorbereitete Daten für die Funktion bereit.

Folgen des Eingriffs: Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung vorhanden, kann im deaktivierten Zustand aber nicht durch ihre konfigurierten Auslöser ausgeführt werden. Bereits installierte KI-Komponenten und vorhandene Cache-Daten werden nicht gelöscht. Aktion per Mausklick wird dadurch auch nicht als Windows-Funktion abgeschaltet; dafür stellt Windows eine separate Einstellung beziehungsweise Richtlinie bereit.

XblGameSaveTask

Microsoft bezeichnet XblGameSaveTask als Xbox-Live-Standbyaufgabe für Spielstände. Sie gehört zu den Xbox-Live-Komponenten von Windows und unterstützt die Verarbeitung von Xbox-Spielständen im Hintergrund. Bei dafür ausgelegten Spielen werden Spielstände lokal gespeichert und über Xbox-Dienste mit dem Cloudspeicher synchronisiert, sodass der Spielfortschritt auf anderen Geräten verfügbar sein kann.

Folgen des Eingriffs: Solange Sie die Aufgabe in Setup Foundry nicht anhaken, bleibt sie aktiv und das Verhalten von Windows ändert sich nicht.

Siehe auch