BackgroundUploadTask
Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente „SettingSync“.
seit 0.9.8.11
Zweck
Kennung: \Microsoft\Windows\SettingSync\BackgroundUploadTask
Setup Foundry deaktiviert diese geplante Aufgabe; sie bleibt im System vorhanden.
Die Aufgabe gehört zur Windows-Komponente „SettingSync“. In Windows-Versionen, die sie enthalten, startet sie einen verzögerten Hintergrundupload für die Einstellungssynchronisierung. Dabei werden lokal vorgemerkte Änderungen an synchronisierbaren Windows-Einstellungen und – unter unterstützten Windows-Versionen – Roamingdaten paketierter Apps an den zugehörigen Microsoft-Clouddienst übertragen.
Die Aufgabe führt keine allgemeine Datei- oder Diagnosedatenübertragung aus. Welche Einstellungen oder App-Daten synchronisiert werden, bestimmen die jeweils aktivierten Windows-Synchronisierungsfunktionen sowie die betreffenden Apps.
Hinweise
Weitere Wirkungen
Unter Windows 10 können andere Geräte desselben Benutzers die hochgeladenen Einstellungen und App-Daten übernehmen. Apps, die den Roamingdatenspeicher von Windows verwenden, können auf diesem Weg beispielsweise Einstellungen, Präferenzen, Favoriten oder kleine app-spezifische Dateien zwischen Geräten abgleichen.
Das Deaktivieren dieser einzelnen Aufgabe ändert weder die Windows-Richtlinien zur Einstellungssynchronisierung noch die zugehörigen Schalter in der Einstellungen-App. Andere Aufgaben und Komponenten der Synchronisierungs- oder Sicherungsinfrastruktur bleiben davon unberührt.
Datenschutz und Sicherheit
Wenn die Synchronisierung aktiviert ist, kann die Aufgabe Einstellungswerte und app-spezifische Roamingdaten an Microsoft übertragen, damit sie dem angemeldeten Konto und weiteren Geräten zur Verfügung stehen. Diese Dienstdaten sind von den Windows-Diagnosedaten zu unterscheiden.
Nach der Deaktivierung erfolgen keine Uploads mehr, die ausschließlich durch diese Aufgabe gestartet würden. Bereits bei Microsoft gespeicherte Daten werden dadurch nicht gelöscht. Auch andere Windows-Funktionen, Aufgaben oder Apps können weiterhin Daten an Microsoft übertragen.
Folgen des Eingriffs
Die Aufgabe bleibt in der Aufgabenplanung erhalten, wird aber von ihren Auslösern oder durch eine Anforderung des Systems nicht mehr gestartet. Ein Anwender erhält dabei normalerweise keine unmittelbare Fehlermeldung.
Unter Windows 10 können Änderungen, deren verzögerter Upload von dieser Aufgabe abhängt, verspätet oder gar nicht in der Cloud und auf anderen Geräten erscheinen. Die betreffenden Einstellungen und App-Daten bleiben auf dem lokalen Gerät erhalten. Da nur diese Aufgabe deaktiviert wird, ist eine vollständige Unterbindung der Einstellungssynchronisierung nicht gewährleistet; andere Synchronisierungswege können weiterhin arbeiten.
Ab Windows 11 unterstützt Microsoft das Roaming von App-Daten über ApplicationData.RoamingSettings und ApplicationData.RoamingFolder nicht mehr. Für diesen früheren Anwendungsfall hat die Aufgabe dort daher keine entsprechende Wirkung mehr. Die aktuelle Sicherung und Wiederherstellung von Windows-Einstellungen ist eine eigenständige Funktion mit einem gesonderten Sicherungszeitplan; Microsoft dokumentiert BackgroundUploadTask nicht als deren Sicherungsaufgabe.
Das Deaktivieren löscht weder lokale Einstellungen noch vorhandene Cloudkopien und entfernt die Aufgabe nicht. Eine nennenswerte allgemeine Leistungsverbesserung ist nicht belegt.
Hinweise
Microsoft veröffentlicht keine eigene Referenzseite mit einer vollständigen Beschreibung der Auslöser und Nutzdaten dieser Aufgabe. Ihr Vorhandensein und ihre praktische Bedeutung können deshalb je nach Windows-Version und aktiviertem Synchronisierungsmodell abweichen.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Speichern und Abrufen von Einstellungen und anderen App-Daten
Microsoft Learn: Übersicht über die Sicherung und Wiederherstellung der Windows-Einstellungen