Microsoft-Anwenderfeatures deaktivieren
Der Registry-Wert steuert die computerweit geltende Richtlinie, die Microsoft-Anwenderfeatures in Windows unterbindet.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent\DisableWindowsConsumerFeatures
Der Registry-Wert steuert die computerweit geltende Richtlinie, die Microsoft-Anwenderfeatures in Windows unterbindet. Der Wert ist vom Typ REG_DWORD. Bei 1 deaktiviert Windows verbraucherorientierte Inhalte und Funktionen, darunter Vorschläge im Startmenü, Benachrichtigungen zu Microsoft-Mitgliedschaften, App-Installationen nach der Windows-Willkommensseite (OOBE) und umgeleitete Kacheln.
Bei 0 oder nicht vorhandenem Wert werden diese Anwenderfeatures durch diese Richtlinie nicht unterbunden. Andere Richtlinien können einzelne zugehörige Funktionen weiterhin einschränken.
Hinweise
Weitere Wirkungen
Das Unterbinden nachträglicher App-Installationen und entsprechender Inhaltsprüfungen kann die Hintergrundaktivität des Microsoft Store reduzieren. Dies kann insbesondere bei gemeinsam genutzten oder virtuellen Desktops mit vielen Benutzerprofilen relevant sein.
Hinweise
Die Richtlinie gilt auf Geräteebene. Vor Windows 10, Version 1803, besaß die entsprechende CSP-Richtlinie einen Benutzerbereich.
Die Einstellung deaktiviert weder den Microsoft Store als Ganzes noch Microsoft-Konten, Windows Update oder die allgemeine Erfassung von Diagnosedaten. Sie ist außerdem nicht mit der umfassenderen Richtlinie zum Deaktivieren sämtlicher Windows-Blickpunkt-Features gleichzusetzen.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Richtlinien-CSP – Experience – AllowWindowsConsumerFeatures
Microsoft Learn: Optimieren der Windows-Konfiguration für VDI-Desktops