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Setup FoundrySetup Foundry

Dokumentation

Schnellhilfe

Schnellhilfe ermöglicht beaufsichtigte Remoteunterstützung zwischen zwei Personen.

seit 0.9.8.11

Zweck

Kennung: MicrosoftCorporationII.QuickAssist

Setup Foundry entfernt das App-Paket standardmäßig aus vorhandenen Benutzerkonten und aus der Bereitstellung für neue Konten.

Schnellhilfe ermöglicht beaufsichtigte Remoteunterstützung zwischen zwei Personen. Die helfende Person meldet sich mit einem Microsoft-Konto oder einer Microsoft Entra-ID an und erzeugt einen zeitlich begrenzten Sicherheitscode. Die Hilfe suchende Person gibt diesen Code ein und muss der Bildschirmfreigabe ausdrücklich zustimmen. Anschließend kann die helfende Person den Bildschirm ansehen, Anmerkungen einfügen und – nach einer weiteren Zustimmung – die Steuerung anfordern.

Die App verwendet das Remotedesktopprotokoll über den Microsoft-Remoteunterstützungsdienst. Verbindungsaufbau, Bildübertragung und Eingaben laufen verschlüsselt über HTTPS auf Port 443. Für ihre Benutzeroberfläche benötigt die Windows-App Microsoft Edge WebView2.

Hinweise

Weitere Wirkungen

Das Paket stellt die Schnellhilfe-App bereit. Microsoft Edge WebView2 ist eine separate Laufzeitkomponente und wird durch das Entfernen dieses Pakets nicht mit entfernt. Andere Lösungen für Remoteunterstützung, etwa die eigenständige Intune-App Remotehilfe, sind nicht Bestandteil dieses Pakets.

Datenschutz und Sicherheit

Während einer Sitzung wird der Bildschirminhalt über einen RDP-Relaydienst an die helfende Person übertragen. Bei erteilter Steuerungsberechtigung werden deren Eingaben an das freigegebene Gerät zurückgeleitet. Microsoft gibt an, nicht auf den Sitzungsinhalt zugreifen und weder die ausgeführten Aktionen noch Tastatureingaben einsehen zu können.

Zur Überwachung des Dienstzustands protokolliert Microsoft in begrenztem Umfang Sitzungsbeginn und -ende, Fehler sowie verwendete Funktionen wie „Nur anzeigen“, Anmerkungen und Sitzungspause. Nach Microsofts Angaben entstehen auf den Geräten der Beteiligten keine entsprechenden Sitzungsprotokolle. Daten über die beteiligten Personen werden höchstens drei Tage gespeichert. Die App benötigt außerdem Microsoft-Endpunkte für Anmeldung, Diagnosedaten, Telemetrie, Kommunikation und den Remoteunterstützungsdienst.

Nach der Entfernung kann diese Installation der Schnellhilfe keine Sitzungen mehr aufbauen. Damit entfallen auch ihre appbezogenen Übertragungen und Sitzungsdaten. Bereits außerhalb der App vorhandene Microsoft-Konto-, Entra-ID- oder Diagnosedaten werden dadurch nicht gelöscht.

Folgen des Eingriffs

Schnellhilfe steht in den betroffenen Benutzerkonten nicht mehr als installierte App zur Verfügung. Sie kann dort weder zum Anfordern von Hilfe noch zum Unterstützen einer anderen Person verwendet werden. Der App-Eintrag und die von diesem Paket bereitgestellten Startmöglichkeiten führen daher nicht mehr zu einer installierten Schnellhilfe-App. Da das Paket auch aus der Bereitstellung entfernt wird, erhalten neu angelegte Benutzerkonten die App nicht automatisch.

Andere Remotedesktop- oder Remoteunterstützungsprogramme werden nicht entfernt. Auch WebView2 bleibt als separate, gemeinsam genutzte Komponente erhalten. Microsoft dokumentiert für Schnellhilfe keine Zuordnung zu üblichen Benutzerdateitypen; dokumentbezogene Dateitypzuordnungen sind daher nicht betroffen.

Schnellhilfe wird im Microsoft Store angeboten und kann von dort erneut installiert werden, sofern sie dort weiterhin verfügbar ist und die Store-Bereitstellung sowie geltende Organisationsrichtlinien dies zulassen. Für die erneute Nutzung müssen beide Seiten auf die erforderlichen Microsoft-Dienstendpunkte zugreifen können.

Hinweise

Die aktuelle Store-App gilt für Windows 10 und Windows 11. Auf verwalteten Geräten kann eine Organisationsrichtlinie die Installation aus dem Microsoft Store verhindern.

Microsoft-Dokumentation

Microsoft Learn: Verwenden der Schnellhilfe zur Unterstützung von Benutzern

Siehe auch