Überprüfung durch den SmartScreen-Filters aktivieren
Diese Internet-Explorer-Richtlinie steuert, ob der SmartScreen-Filter Webseiten überprüft, die der Zone „Eingeschränkte Sites“ zugeordnet sind.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (2)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\4\2301HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\4\2301
Diese Internet-Explorer-Richtlinie steuert, ob der SmartScreen-Filter Webseiten überprüft, die der Zone „Eingeschränkte Sites“ zugeordnet sind. Die Zone wird durch die Schlüsselnummer 4 bezeichnet; der Wert 2301 enthält die zugehörige zonenspezifische SmartScreen-Einstellung.
Bei aktivierter Überprüfung untersucht SmartScreen die betroffenen Seiten auf Anzeichen schädlicher Inhalte. Bei deaktivierter Überprüfung findet für Seiten dieser Zone keine SmartScreen-Prüfung aufgrund dieser Einstellung statt. Ist die Richtlinie nicht festgelegt, kann der Benutzer bestimmen, ob SmartScreen Seiten in dieser Zone überprüft.
Hinweise
Sicherheit
Die SmartScreen-Überprüfung kann vor bekannten oder mutmaßlichen Phishing-Websites und anderen schädlichen Webinhalten warnen. Eine deaktivierte Überprüfung entfernt diese zusätzliche Schutzebene für die Zone „Eingeschränkte Sites“.
Die Einstellung steuert ausschließlich die zonenspezifische Webseitenüberprüfung von Internet Explorer. Sie ändert weder die übrigen Sicherheitsbeschränkungen dieser Zone noch die SmartScreen-Funktionen von Microsoft Edge oder die reputationsbasierte Überprüfung von Anwendungen und Dateien durch Windows.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei aktivierter Überprüfung können als verdächtig oder gefährlich eingestufte Seiten eine SmartScreen-Warnseite auslösen. Dadurch kann der Zugriff auf eine Seite unterbrochen werden; ob der Benutzer eine Warnung umgehen darf, wird durch andere SmartScreen-Richtlinien bestimmt.
Hinweise
Die beiden Registrierungspfade entsprechen der Computer- und der Benutzerfassung derselben ADMX-Richtlinie. Die Einstellung gilt nur für Inhalte, die der Zone „Eingeschränkte Sites“ zugeordnet sind, und nicht automatisch für andere Internet-Explorer-Sicherheitszonen.
In Internet Explorer 7 wurde die zugrunde liegende Funktion als Phishingfilter bezeichnet. Die Desktopanwendung Internet Explorer 11 wird auf bestimmten Windows-Versionen nicht mehr unterstützt und wurde dort dauerhaft deaktiviert. Die Richtlinie gehört zum veralteten Internet-Explorer-Richtlinienmodell und darf nicht mit den eigenständigen SmartScreen-Richtlinien für Microsoft Edge oder Windows verwechselt werden.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: InternetExplorer-Richtlinien-CSP – RestrictedSitesZoneAllowSmartScreenIE
Microsoft Learn: Internet Explorer 11 – Lebenszyklus