Benutzer am Verschieben ihrer bekannten Windows-Ordner auf OneDrive hindern
Der DWORD-Wert `KFMBlockOptIn` mit den Wertdaten `1` verhindert, dass Benutzer ihre bekannten Windows-Ordner **Desktop**, **Dokumente** und **Bilder** mithilfe der OneDrive-Funktion „Bekannte Ordner verschieben“ zu einem OneDrive-Konto verschieben.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\OneDrive\KFMBlockOptIn
Der DWORD-Wert KFMBlockOptIn mit den Wertdaten 1 verhindert, dass Benutzer ihre bekannten Windows-Ordner Desktop, Dokumente und Bilder mithilfe der OneDrive-Funktion „Bekannte Ordner verschieben“ zu einem OneDrive-Konto verschieben.
Die Einstellung gilt für alle OneDrive-Konten auf dem Computer. Auf PCs, die einer Domäne angehören, ist das Verschieben bekannter Ordner in ein persönliches OneDrive-Konto allerdings bereits unabhängig von dieser Einstellung gesperrt.
Hinweise
Weitere Wirkungen
Bei Wertdaten 1 zeigt OneDrive keine Aufforderung zum Schützen der wichtigen Ordner an. Außerdem ist der Befehl zum Verwalten der Ordnersicherung deaktiviert.
Bereits zu OneDrive verschobene bekannte Ordner werden nicht zurück auf das Gerät umgeleitet. Die darin enthaltenen Dateien verbleiben in OneDrive.
Sicherheit
Die Einstellung kann verhindern, dass Benutzer die Inhalte von Desktop, Dokumente und Bilder über die Funktion „Bekannte Ordner verschieben“ in ein OneDrive-Konto übertragen. Sie sperrt jedoch weder OneDrive insgesamt noch das gewöhnliche Synchronisieren oder Hochladen anderer Dateien. Sie ist daher keine allgemeine Schutzmaßnahme gegen die Übertragung von Daten zu OneDrive.
Mögliche Nebenwirkungen
Benutzer können die bekannten Ordner nicht selbst in den von OneDrive bereitgestellten Schutz- und Synchronisierungsumfang aufnehmen. Dateien in noch nicht verschobenen Ordnern verbleiben an ihrem bisherigen Speicherort und werden durch diese Funktion nicht mit OneDrive synchronisiert.
Hinweise
Der Wertname KFMBlockOptIn unterscheidet sich vom Microsoft-Richtliniennamen BlockKnownFolderMove.
Die hier beschriebene Wirkung gilt ausdrücklich für den DWORD-Wert 1. Der Wert 2 hat eine weitergehende Bedeutung: Er aktiviert die Sperre und leitet bereits verschobene bekannte Ordner zurück auf das Gerät.
Die Einstellung wird nicht wirksam, wenn gleichzeitig Benutzer zum Verschieben bekannter Windows-Ordner auf OneDrive auffordern oder Bekannte Windows-Ordner automatisch auf OneDrive verschieben aktiviert ist.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Verwenden von OneDrive-Richtlinien zur Steuerung von Synchronisierungseinstellungen