Alle Benachrichtigungen für Vertrauensstellungsleiste aus Sicherheitsgründen deaktivieren
Diese benutzerbezogene Office-Richtlinie steuert, ob die Meldungsleiste auf erkannte oder automatisch blockierte potenziell unsichere Inhalte hinweist.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKCU\software\policies\microsoft\office\16.0\common\trustcenter\trustbar
Diese benutzerbezogene Office-Richtlinie steuert, ob die Meldungsleiste auf erkannte oder automatisch blockierte potenziell unsichere Inhalte hinweist. Dazu zählen beispielsweise Makros, ActiveX-Steuerelemente, Add-Ins und externe Datenverbindungen.
Der Wert trustbar hat den Datentyp REG_DWORD. Der Wert 1 unterdrückt die betreffenden Sicherheitsbenachrichtigungen. Der Wert 0 hebt diese richtlinienbedingte Unterdrückung auf; ob tatsächlich eine Meldungsleiste erscheint, hängt zusätzlich von den für den jeweiligen Inhalt geltenden Sicherheitseinstellungen ab.
Die Einstellung ändert nicht selbst, ob ein Inhalt als unsicher eingestuft, blockiert oder zugelassen wird. Diese Entscheidungen werden durch die jeweiligen Trust-Center- und Inhaltsrichtlinien getroffen.
Hinweise
Weitere Wirkungen
Wenn die Richtlinie Sicherheitsbenachrichtigungen unterdrückt, entfällt in der Meldungsleiste auch eine dort gegebenenfalls angebotene Möglichkeit, blockierte Inhalte interaktiv zu aktivieren. Sicherheitsinformationen oder Optionen an anderen Stellen der Office-Anwendung können abhängig von Anwendung, Inhaltstyp und weiteren Richtlinien weiterhin verfügbar sein.
Sicherheit
Das Ausblenden der Meldungsleiste kann verhindern, dass Benutzer blockierte aktive Inhalte unmittelbar über diese Leiste freigeben. Die Einstellung ist jedoch keine eigenständige Sperre für Makros, Add-Ins, ActiveX-Steuerelemente oder externe Inhalte. Inhalte, die durch andere Einstellungen zugelassen werden, werden durch trustbar nicht blockiert.
Gleichzeitig erhalten Benutzer keinen sichtbaren Hinweis der Meldungsleiste darauf, dass Office potenziell unsichere Inhalte erkannt oder deaktiviert hat. Dadurch fehlen ihnen Informationen über den Sicherheitszustand und den Grund für eingeschränkte Dokumentfunktionen. Die tatsächliche Schutzwirkung hängt deshalb von den zusätzlich geltenden Inhalts- und Makrorichtlinien ab.
Mögliche Nebenwirkungen
Automatisch blockierte Funktionen können ohne erklärende Meldung ausfallen. Dokumente erscheinen dann möglicherweise unvollständig oder fehlerhaft, weil beispielsweise Makros nicht ausgeführt, Add-Ins nicht geladen oder Datenverbindungen nicht hergestellt werden. Die fehlende Benachrichtigung kann außerdem die Fehleranalyse erschweren.
Hinweise
Die Richtlinie gilt pro Benutzer und wirkt auf unterstützte Office-Anwendungen, die den gemeinsamen Trust-Center-Bereich verwenden. Der Versionszweig 16.0 wird nicht ausschließlich von Office 2016 verwendet, sondern auch von neueren Office-Ausgaben und Microsoft 365 Apps.
Die von Microsoft dokumentierte Unterdrückung von Meldungen über blockierte Inhalte verändert nicht die Meldungsleiste der geschützten Ansicht.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Planen eines Upgrades von älteren Office-Versionen auf Microsoft 365 Apps