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Dokumentation

Websites, die sich in Webinhaltzonen niedriger Berechtigung befinden, können in diese Zone navigieren.

Der Wert `2101` steuert die URL-Aktion `URLACTION_FEATURE_ZONE_ELEVATION` für die Internetzone, die durch den Zonenschlüssel `3` repräsentiert wird.

seit 0.9.8.11

Zweck

Registry-Schlüssel anzeigen (2)
  • HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2101
  • HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2101

Der Wert 2101 steuert die URL-Aktion URLACTION_FEATURE_ZONE_ELEVATION für die Internetzone, die durch den Zonenschlüssel 3 repräsentiert wird. Die Einstellung bestimmt, ob eine Website aus einer Zone mit niedrigeren Berechtigungen – beispielsweise aus der Zone „Eingeschränkte Sites“ – ein neues Fenster in der Internetzone öffnen oder eine Navigation dorthin auslösen darf.

Der Wert hat den Datentyp REG_DWORD. Die unterstützten Aktionswerte sind:

  • 0: Navigation ohne Rückfrage zulassen
  • 1: Vor der Navigation eine Bestätigung anfordern
  • 3: Navigation verhindern

Wenn die zugehörige Richtlinie nicht konfiguriert ist, lässt Internet Explorer diese Navigation standardmäßig zu. Der Pfad unter HKLM gehört zur Computerkonfiguration, der Pfad unter HKCU zur Benutzerkonfiguration.

Hinweise

Sicherheit

Das Zulassen solcher Navigationen entfernt für diesen Zonenübergang die zusätzliche Schutzschicht des Internet-Explorer-Features „Schutz vor Zonenanhebung“. Dadurch kann Inhalt aus einer stärker eingeschränkten Zone eine Navigation zu Inhalt anstoßen, der unter den weniger restriktiven Regeln der Internetzone verarbeitet wird.

Der Wert verschiebt die ursprüngliche Website nicht selbst in die Internetzone und verleiht ihr keine allgemeinen Zugriffsrechte auf Inhalte oder Daten dieser Zone. Er steuert ausschließlich, ob sie den betreffenden Zonenübergang durch Navigation oder das Öffnen eines neuen Fensters einleiten darf.

Mit dem Wert 3 werden solche potenziell riskanten Navigationen blockiert, sofern der Schutz vor Zonenanhebung für den betreffenden Prozess aktiv ist. Der Wert 1 überlässt die Entscheidung nach einer Warnung dem Benutzer und bietet deshalb weniger verlässlichen Schutz als eine vollständige Sperre.

Mögliche Nebenwirkungen

Das Blockieren kann ältere Webanwendungen beeinträchtigen, wenn Inhalte aus einer eingeschränkten Zone absichtlich Seiten in der Internetzone öffnen. Die Bestätigungsoption kann automatische Abläufe unterbrechen oder zusätzliche Warnmeldungen beim Öffnen von Fenstern und Links verursachen.

Hinweise

Die Einstellung gehört zur Internet-Explorer-Webplattform. Sie kann weiterhin für Seiten relevant sein, die in Microsoft Edge im Internet-Explorer-Modus ausgeführt werden, da IE-Modus-Registerkarten die Windows-Sicherheitszonen und deren URL-Aktionsrichtlinien auswerten. Für gewöhnliche Microsoft-Edge-Registerkarten steuert sie nicht allgemein die Navigation zwischen Websites.

Microsoft dokumentiert diese ADMX-gestützte Richtlinie für Geräte- und Benutzerbereich ab Windows 10, Version 1703. Die eigenständige Internet-Explorer-11-Desktopanwendung wird auf vielen Windows-Versionen nicht mehr unterstützt; dies hebt die mögliche Bedeutung der Einstellung für den IE-Modus jedoch nicht auf.

Microsoft-Dokumentation

Microsoft Learn: InternetExplorer-Richtlinien-CSP – InternetZoneAllowLessPrivilegedSites

Microsoft Learn: Konfiguration pro Site nach Richtlinie – Windows-Sicherheitszonen und IE-Modus

Siehe auch