Ziehen von Inhalten aus unterschiedlichen Domänen in einem Fenster aktivieren
Dieser Wert steuert für die Internetzone von Internet Explorer, ob Benutzer Inhalte zwischen unterschiedlichen Domänen ziehen dürfen, wenn sich Quelle und Ziel innerhalb desselben Browserfensters befinden.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (2)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2708HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2708
Dieser Wert steuert für die Internetzone von Internet Explorer, ob Benutzer Inhalte zwischen unterschiedlichen Domänen ziehen dürfen, wenn sich Quelle und Ziel innerhalb desselben Browserfensters befinden.
Im zulassenden Zustand ist dieses domänenübergreifende Ziehen möglich. Im blockierenden Zustand verhindert Internet Explorer die Übertragung und der Benutzer kann die erzwungene Einstellung nicht über die Internetoptionen ändern.
Hinweise
Sicherheit
Das Zulassen schafft einen benutzergesteuerten Übertragungsweg zwischen Inhalten unterschiedlicher Herkunft. Dabei können gezogene Daten für die empfangende Domäne verfügbar werden. Das Blockieren schränkt diesen domänenübergreifenden Datenaustausch ein.
Die Einstellung hebt die Same-Origin-Regeln nicht allgemein auf und gewährt Skripts keinen beliebigen Zugriff auf Inhalte anderer Domänen. Sie steuert außerdem weder den allgemeinen Datei-Drag-and-Drop beziehungsweise das Kopieren und Einfügen von Dateien noch das Ziehen zwischen verschiedenen Browserfenstern; dafür bestehen gesonderte Zoneneinstellungen.
Mögliche Nebenwirkungen
Das Blockieren kann Webanwendungen beeinträchtigen, die Drag-and-Drop zwischen Komponenten verschiedener Domänen innerhalb desselben Fensters verwenden, beispielsweise zwischen eingebetteten Inhalten unterschiedlicher Herkunft.
Hinweise
Der Unterschlüssel Zones\3 bezeichnet die Internetzone. Die Wirkung hängt deshalb davon ab, welcher Sicherheitszone Windows die beteiligten Inhalte zuordnet. Der Wert unter HKLM gehört zur Computerrichtlinie, der Wert unter HKCU zur Benutzerrichtlinie.
Wenn die Richtlinie nicht erzwungen wird, unterscheidet sich das dokumentierte Standardverhalten nach Internet-Explorer-Version: Internet Explorer 10 blockiert den Vorgang zunächst, erlaubt dem Benutzer jedoch eine Änderung über die Internetoptionen. Internet Explorer 9 und frühere Versionen erlauben ihn in diesem Zustand.
Die Einstellung stammt aus der Internet-Explorer-Webplattform. Microsoft Edge verwendet Windows-Sicherheitszonen nur eingeschränkt; Registerkarten im Internet-Explorer-Modus werten Zoneneinstellungen dagegen wie Internet Explorer aus.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: Konfiguration pro Site nach Richtlinie