Zum Inhalt springen
Setup FoundrySetup Foundry

Dokumentation

Skripting für Internet Explorer-Webbrowser-Steuerelemente zulassen

Diese Einstellung bestimmt, ob Webseiten der Internetzone ein eingebettetes Internet Explorer-WebBrowser-Steuerelement per Skript steuern dürfen.

seit 0.9.8.11

Zweck

Registry-Schlüssel anzeigen (2)
  • HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\1206
  • HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\1206

Diese Einstellung bestimmt, ob Webseiten der Internetzone ein eingebettetes Internet Explorer-WebBrowser-Steuerelement per Skript steuern dürfen. Das Steuerelement ist eine ActiveX-Komponente, mit der Anwendungen Webinhalte über die Internet-Explorer- beziehungsweise MSHTML-Technik einbetten können.

Der Wert 1206 ist ein REG_DWORD und entspricht der URL-Aktion URLACTION_ACTIVEX_NO_WEBOC_SCRIPT:

  • 0 erlaubt den Skriptzugriff auf eingebettete WebBrowser-Steuerelemente.
  • 3 verhindert diesen Skriptzugriff.

Der Schlüssel unter HKLM gilt für die Computerkonfiguration, der Schlüssel unter HKCU für die Benutzerkonfiguration. Der Zonenbezeichner 3 beschränkt die Wirkung auf Inhalte, die Windows der Internetzone zuordnet.

Hinweise

Sicherheit

Wenn der Skriptzugriff zugelassen ist, kann Code aus der Internetzone mit einem eingebetteten, ActiveX-basierten WebBrowser-Steuerelement interagieren. Dadurch vergrößert sich die Angriffsfläche insbesondere bei fehlerhaften oder unsicher eingebundenen Steuerelementen und Hostanwendungen. Welche konkreten Aktionen möglich sind, hängt von den Funktionen des Steuerelements, der einbettenden Anwendung und den übrigen Sicherheitsrichtlinien ab.

Die Einstellung erlaubt nicht automatisch die Ausführung sämtlicher Skripte oder ActiveX-Steuerelemente und verleiht einer Webseite keine allgemeinen Betriebssystemrechte. Separate Zoneneinstellungen, unter anderem für aktives Skripting, das Ausführen von ActiveX-Steuerelementen und die ActiveX-Sicherheit, bleiben wirksam.

Mögliche Nebenwirkungen

Das Blockieren des Skriptzugriffs kann ältere Webseiten oder Anwendungen beeinträchtigen, die ein eingebettetes WebBrowser-Steuerelement per Skript automatisieren. Betroffene Funktionen reagieren möglicherweise nicht mehr oder stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.

Hinweise

Ist die Richtlinie nicht festgelegt, kann der Benutzer den Skriptzugriff über die Sicherheitseinstellungen beeinflussen. Standardmäßig ist dieser Zugriff nur in den Zonen „Lokaler Computer“ und „Lokales Intranet“ zugelassen, nicht jedoch in der Internetzone.

Microsoft-Dokumentation

Microsoft Learn: InternetExplorer-Richtlinien-CSP – Skripterstellung von Internet Explorer WebBrowser-Steuerelementen zulassen

Microsoft Learn: URL Action Flags

Siehe auch