Überprüfung durch den SmartScreen-Filters aktivieren
Diese Richtlinie bestimmt, ob der SmartScreen-Filter Webseiten der Internetzone auf schädliche Inhalte überprüft.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (2)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2301HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3\2301
Diese Richtlinie bestimmt, ob der SmartScreen-Filter Webseiten der Internetzone auf schädliche Inhalte überprüft. Die Internetzone wird durch den Unterschlüssel Zones\3 bezeichnet.
Ist die Richtlinie aktiviert, untersucht SmartScreen die in dieser Zone aufgerufenen Seiten auf Anzeichen für Phishing oder Schadsoftware und gleicht besuchte Websites mit bekannten schädlichen Websites ab. Bei einem verdächtigen oder als unsicher gemeldeten Ziel kann eine Warnseite erscheinen und die Navigation unterbrochen werden.
Ist die Richtlinie deaktiviert, führt SmartScreen diese zonenbezogene Überprüfung nicht durch. Ohne Richtlinienvorgabe kann der Benutzer bestimmen, ob Seiten der Internetzone überprüft werden.
Hinweise
Sicherheit
Die Überprüfung verringert das Risiko, dass Benutzer unbemerkt bekannte Phishingseiten oder Websites mit Schadsoftware aufrufen. Eine Deaktivierung entfernt diese Schutzschicht für Seiten der Internetzone, deaktiviert aber nicht zwangsläufig andere Sicherheitsfunktionen von Windows oder des Browsers.
SmartScreen verwendet einen Onlinedienst zur Reputationsprüfung und übermittelt dafür Websiteadressen über eine verschlüsselte Verbindung an Microsoft. Ob ein Benutzer eine SmartScreen-Warnung umgehen kann, wird durch andere Richtlinien bestimmt; diese Einstellung allein erzwingt keine nicht umgehbare Sperre.
Mögliche Nebenwirkungen
Eine als verdächtig oder unsicher bewertete Seite kann eine Warnung auslösen und den normalen Seitenaufruf unterbrechen. Auch legitime Websites können in seltenen Fällen irrtümlich beanstandet werden. Die Reputationsprüfung ist außerdem von der Erreichbarkeit des SmartScreen-Dienstes abhängig.
Hinweise
Die beiden Registrierungspfade bilden dieselbe ADMX-gestützte Richtlinie für den Computer- beziehungsweise Benutzerbereich ab. Der Wert 2301 gilt hier ausschließlich für Zone 3, die Internetzone.
Die Richtlinie gehört zu den Sicherheitseinstellungen von Internet Explorer. Sie konfiguriert weder den SmartScreen-Schutz von Microsoft Edge noch den SmartScreen-Schutz für aus dem Internet bezogene Anwendungen und Dateien in der Windows-Shell. In Internet Explorer 7 steuerte dieselbe Einstellung den damaligen Phishingfilter.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: InternetExplorer-Richtlinien-CSP – InternetZoneAllowSmartScreenIE
Microsoft Learn: Viren- und Bedrohungsschutz in Windows 11 – Microsoft Defender SmartScreen