Aktivierung von Online-Spracherkennungsdiensten durch Benutzer zulassen
Dieser `REG_DWORD`-Wert bestimmt geräteweit, ob Benutzer Online-Spracherkennungsdienste von Microsoft aktivieren dürfen.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\InputPersonalization\AllowInputPersonalization
Dieser REG_DWORD-Wert bestimmt geräteweit, ob Benutzer Online-Spracherkennungsdienste von Microsoft aktivieren dürfen.
Bei 1 bleibt die Entscheidung dem jeweiligen Benutzer überlassen. Der Wert aktiviert die Online-Spracherkennung daher nicht automatisch. Bei 0 sind die Onlinedienste deaktiviert, und Benutzer können sie nicht über die Windows-Einstellungen aktivieren. Fehlt der Wert, ist die Richtlinie nicht konfiguriert und Windows überlässt die Entscheidung ebenfalls dem Benutzer.
Wenn ein Benutzer die Dienste aktivieren darf und sich dafür entscheidet, stehen cloudbasierte Funktionen wie Diktieren sowie die Spracheingabe in unterstützten Apps und – auf älteren Windows-Versionen – Cortana zur Verfügung.
Hinweise
Sicherheit
Die Online-Spracherkennung verarbeitet Spracheingaben mithilfe cloudbasierter Microsoft-Dienste. Microsoft kann diese Eingaben zur Verbesserung seiner Sprachdienste verwenden. Der Wert 0 verhindert, dass Benutzer diese Dienste aktivieren, und unterbindet damit die zugehörige Übermittlung von Spracheingaben an die Online-Spracherkennung.
Der Wert 1 erteilt Anwendungen nicht pauschal Zugriff auf das Mikrofon. Entsprechende App- und Datenschutzberechtigungen gelten unabhängig von dieser Richtlinie.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei 0 stehen Funktionen nicht zur Verfügung, die auf der cloudbasierten Microsoft-Spracherkennung beruhen. Dazu können Online-Diktierfunktionen und Spracheingaben in davon abhängigen Anwendungen gehören. Andere, nicht von diesem Onlinedienst abhängige Sprachfunktionen werden durch den Wert nicht grundsätzlich deaktiviert.
Hinweise
Die Einstellung gilt für das Gerät und wird durch Globalization.admx der Computerkonfiguration zugeordnet. Microsoft dokumentiert sie für Windows 10 ab Version 1507 und spätere Windows-Versionen. Ab den administrativen Vorlagen für Windows 10, Version 1809, trägt die Richtlinie einen auf Online-Spracherkennungsdienste bezogenen Anzeigenamen; ältere Vorlagen bezeichneten sie als Eingabepersonalisierung.
Microsoft-Dokumentation
Microsoft Learn: CSP-Richtlinie „Datenschutz“ – AllowInputPersonalization
Microsoft Learn: Leitfaden zur Windows-Datenschutzkonformität