Ausführung potenziell verborgener Skripts blockieren
Dieser `DWORD`-Wert steuert die Microsoft-Defender-ASR-Regel mit der GUID `5beb7efe-fd9a-4556-801d-275e5ffc04cc`.
seit 0.9.8.11
Zweck
Registry-Schlüssel anzeigen (1)
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows Defender\Windows Defender Exploit Guard\ASR\Rules\5beb7efe-fd9a-4556-801d-275e5ffc04cc
Dieser DWORD-Wert steuert die Microsoft-Defender-ASR-Regel mit der GUID 5beb7efe-fd9a-4556-801d-275e5ffc04cc. Der Wert 1 aktiviert die Regel im Blockierungsmodus.
Die Regel erkennt verdächtige Merkmale in potenziell verschleierten Skripts und verhindert deren Ausführung. Verschleierung verändert die Darstellung eines Skripts so, dass sein tatsächlicher Programmablauf schwerer zu untersuchen ist. Die Regel ist kein generelles Verbot von Skripts, sondern greift ein, wenn Microsoft Defender entsprechende verdächtige Eigenschaften erkennt.
Hinweise
Sicherheit
Angreifer verschleiern Skriptcode häufig, um schädliche Funktionen zu verbergen und die Analyse durch Menschen und Sicherheitssoftware zu erschweren. Das Blockieren erkannter Skripts verringert die Wahrscheinlichkeit, dass auf diese Weise getarnter Schadcode ausgeführt wird.
Die Regel erkennt nicht zwangsläufig jedes schädliche oder verschleierte Skript und ersetzt weder den übrigen Virenschutz noch andere Sicherheitskontrollen.
Mögliche Nebenwirkungen
Auch legitime Anwendungen können Skripts verschleiern, beispielsweise zum Schutz geistigen Eigentums oder zur Verkürzung von Ladezeiten. Erkennt Microsoft Defender darin verdächtige Merkmale, kann die Regel das Skript ebenfalls blockieren. Dadurch können betroffene skriptgestützte Anwendungen oder Automatisierungsabläufe nicht oder nur unvollständig funktionieren.
Hinweise
Die Regel ist von Microsoft Defender Antivirus, der Antimalware Scan Interface (AMSI) und dem cloudbasierten Schutz abhängig. Der cloudbasierte Schutz muss verfügbar und aktiviert sein, damit die Regel wirksam ist. Microsoft dokumentiert ausdrücklich die Unterstützung von PowerShell-Skripts.